Warenexport einfacher und mit geringerem Risiko für Unternehmen

Außenwirtschaftsforum zum Thema Export-Software in Dortmund
(PresseBox) (Dortmund, ) Die TIA innovations GmbH informiert am Mittwoch, 19. Oktober von 10 bis 14 Uhr über Erleichterungen und Vereinfachungen in der Warenausfuhr als „zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“. Weiterer Schwerpunkt des Außenwirtschaftsforums ist das Thema Compliance. Vertreter exportorientierter Unternehmen können sich über Möglichkei-ten informieren, wie man durch den Einsatz entsprechender Software nicht mit den neuen EG Verordnungen in Konflikt gerät. Zudem gibt es einen Ausblick auf das neue Ausfuhrverfahren unter ATLAS, das im nächsten Jahr auf exportierende Unternehmen zukommt.

Die Ausfuhr von Waren ist für das exportierende Unternehmen oft mit zeitrau-benden Prüfprozessen und Wartezeiten verbunden. Zugelassene Wirt-schaftsbeteiligte (ZWB) haben Anspruch auf Erleichterungen und Vereinfa-chungen beim Warenexport. Auch wenn der volle Umfang dieser Vereinfa-chungen und Erleichterungen erst nach Änderung der ZK- Durchführungsver-ordnung absehbar ist, lohnen sich schon jetzt die Informationen des Bundes-finanzministeriums und der TIA innovations GmbH, einem der Marktführer in Sachen Zollsoftware. Jeder Wirtschaftsbeteiligte, der die vorgeschriebenen Kriterien (z.B. Einhaltung der Zollvorschriften, zufrieden stellende Buchfüh-rung, angemessene Sicherheitsstandards und Einhaltung der Compliance-Vorschriften) erfüllt, kann "zugelassener Wirtschaftsbeteiligter" werden. Die einmal abgeprüften Kriterien müssen dann bei der Beantragung von weiteren Vereinfachungen auch in anderen Mitgliedstaaten nicht noch einmal geprüft werden.

Die Einhaltung der Compliance-Vorschriften gewinnen für exportierende Un-ternehmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung des internationalen Terro-rismus immer mehr an Bedeutung. Unter dem Stichwort "Compliance" sind Unternehmen dazu verpflichtet, wirksam zu verhindern, dass direkte oder indi-rekte Geschäftskontakte zu Terrororganisationen und ihnen zugeordneten Einrichtungen und Einzelpersonen aufgebaut oder unterhalten werden. Eine Nichtbeachtung dieser Regelungen bzw. Verstöße dagegen sind in Deutsch-land mit hohen Strafen bedroht. Die Veranstaltung zeigt, wie diese Risiken für Unternehmen minimiert werden können.

Anfang des Jahres hat die deutsche Zollverwaltung (im Rahmen des interna-tionalen EDV-Projekts ECS/AES Export Control System/Automated Export System mit der Umsetzung des zollrechtlichen Ausfuhrverfahrens mit ATLAS begonnen. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Umsetzung der E-Zoll-Initiative und zugleich das zweite Zollverfahren neben dem Versandverfahren NCTS, für das eine europaweite EDV-gestützte Lösung angestrebt wird. Die Realisie-rung des Ausfuhrverfahrens erfolgt nach den fachlichen, technischen und zeitlichen Vorgaben der Europäischen Kommission. Wesentliche Grundlage sind dabei die Erfahrungen und Errungenschaften des NCTS.

Referenten der TIA innovations GmbH und aus dem Bundesfinanzministeri-ums stellen den aktuellen Planungsstand von ATLAS-Ausfuhr, das Regel-Ausfuhrverfahren, das Vereinfachte Ausfuhrverfahren der unvollständigen Ausfuhranmeldung sowie das Anschreibeverfahren sowie das Konzept der Software TIA ATLAS Ausfuhr dar.



Die Teilnahme am TIA-Außenwirtschaftsforum ist kostenlos. Die Veranstal-tung findet im Ringhotel Drees und Hotel Consul in Dortmund statt. Anmel-dung unter 07173/912 550 oder Fax 07173/912 555 oder im Internet unter www.tia.com/Veranstaltungen.

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