IT-Umsetzung rechtlicher Vorgaben in Versorgungsunternehmen

Versorgungsunternehmen stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Anhaltende gesetzliche Anforderungen an das Unbundling, die auch IT-seitig begleitet werden müssen sowie die Forderungen nach Innovation in Netz und Betrieb müssen gewährleistet werden
Grafik Versorger Compliance (PresseBox) (Münster, ) Mit diesen jeweils sehr zentralen, aber auch aufwändigen Anforderungen ist das Spannungsfeld für Versorgungsunternehmen in Deutschland aufgespannt. Im Rahmen einer Befragung von über 100 Unternehmen der deutschen Versorgungsindustrie wurden deren Führungskräfte aus verschiedenen Bereichen im November und Dezember 2010 auch nach ihren IT- und Unternehmensaktivitäten in diesem Bereich befragt. Dabei zeigte sich eine hohe Anforderung nach der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, die vor allem Unbundling-Aktivitäten betreffen. So sind viele Forderungen zwar bereits organisatorisch umgesetzt und auch IT-seitig weit fortgeschritten, fordern aber nach wie vor Nachbereitung auf Seiten der IT im Hinblick auf die Daten- und Prozessorganisation. Und neue Anforderungen sind schon kurz vor der Umsetzungsreife.

Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben wichtigste Aufgabe

42% der Unternehmen sind auch aktuell noch mit Projekten zur Umsetzung gesetzlicher Vorgaben auf IT-Seite beschäftigt. Es ist allerdings davon auszugehen, dass hierunter vor allem größere Projekte zu fassen sind, denn über die Hälfte der CIOs gab an, die vermeinlich kleineren Aufgaben wie Prozess- und IT-Optimierungen nach der Trennung von Netz und Lieferant als wichtig oder sehr wichtig zu erachten. Damit sind die Unternehmen also auch weiterhin mit der Nachbereitung der großen Unbundling-Anforderungen befasst. Konkrete Planungen gehen vor allem in die Richtung, die Regelungen zu Wechselkreisen im Messwesen (WiM) sowie die Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBis) umzusetzen. Hierzu sind in den Unternehmen zumindest teilweise die technischen Voraussetzungen schon geschaffen, es wird allerdings auf die finalen Leistungsregeln gewartet. Für Unternehmen, die die erforderlichen Grundlagen noch nicht gelegt haben, wird es dagegen höchste Zeit, in die entsprechenden Lösungen zur Marktkommunikation zu investieren.

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Laura Anthes
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