Programmieren, Diskutieren, Entwickeln, Netzwerken

CMS Community veranstaltet europaweit größten Semantic Web Workshop in Paris
(PresseBox) (Salzburg/Paris, ) Die Entwickler und Wissenschafter des Open Source-Forschungsprojektes IKS (Interactive Knowledge Stack) laden am 5. und 6. Juli in Paris zu ihrem bislang größten Workshop zur Anwendung von semantischen Komponenten für Contentmanagementsysteme ein. Beim Workshop werden über 100 Teilnehmer erwartet, welche die semantische Technologie, die in IKS entwickelt wird, in ihre eigenen Systeme integrieren sollen. Darüberhinaus können die Teilnehmer an einem Sponsoring-Wettbewerb teilnehmen. Zu gewinnen gibt es Sponsoringgelder für die Entwicklung einer innovativen Semantic-Web-Anwendung.

Vorträge internationaler Experten

Erwartet werden namhafte Vortragende: u.a. der führende Analyst Seth Grimes, Gründer von Alta Plana, Lynda Moulton, Senior Analyst und Berater für Outsell's Gilbane Services, Stephane Croisier Unternehmensgründer von Jahia, sowie Mark Greaves, Vorstand der Knowledge System Research bei Vulcan Inc., einer Venture Capital Firma des Microsoft-Mitbegründers Paul Allen.

Workshops rund um die IKS Kerntechnologie

Die öffentliche Veranstaltung beginnt mit der Präsentation zweier IKS-Kern-Entwicklungen: dem von IKS initiierten Apache Stanbol System zur semantischen Anreicherung von Webinhalten und VIE (Vienna IKS Editables), einer Editor-Komponente, die semantische Inhalte direkt für den Endnutzer zugänglich macht.

Weiters informieren Mitglieder der IKS Projekt-Community darüber, wie die IKS Komponenten schon jetzt beispielsweise in Drupal, Alfresco, Wordpress, Nuxeo, Fedora, und anderen IT-Systemen Verwendung finden. In weiteren Präsentationen demonstrieren Experten die Potenziale und Einsatzmöglichkeiten semantischer Technologien. Der Community soll damit gezeigt werden, welche Endbenutzer-Funktionalitäten es künftig durch intelligente Informations-Extraktion und Verknüpfung von Content-Services geben wird. Im Anschluß haben die Teilnehmer die Möglichkeit, an Workshops zur Integration der IKS Technologien in bestehende CMS-Anwendungen teilzunehmen.

Entwickler und Interessierte können am zweiten Tag aus weiteren zwei Programmpunkten auswählen: Entwickler und Experten der IKS - Technologie können gemeinsam mit den IKS-Entwicklern an einem Software "Hackathon" teilnehmen, um die Software im direkten Einsatz zu erproben und zu erweitern. Gleichzeitig haben Interessierte ohne Entwickler-Kenntnisse in verschiedenen Präsentationen und Software-Demonstrationen, die Gelegenheit, die Möglichkeiten des praktischen Einsatzes der Technologie aus der Sicht des Endbenutzers kennenzulernen.

Wettbewerb der besten Semantic Web Anwendungen

Darüber hinaus findet während der zweitägigen Veranstaltung ein Wettbewerb statt, bei dem neue praxisnahe Ideen und Lösungen für den Einsatz der IKS Technologie gesucht werden. Die eingereichten Ideen werden in der Nachmittagssitzung am Ende des zweiten Tages präsentiert und von der Jury (IKS Beirat) beurteilt. Die beste Idee wird im Anschluß umgesetzt, wobei die Entwicklung aus dem IKS Projektbudget finanziell unterstützt wird

"IKS ist auf der Suche nach CMS Entwicklern, die Anwendungen auf Basis von Apache Stanbol und VIE schreiben können. Die Teilnehmer können ihre Ideen in Workshops vor Ort mit anderen Entwicklern und Experten diskutieren und entwickeln", so IKS Community-Manager, John Pereira. "Die Lösung muß innerhalb von wenigen Minuten in jede Art von CMS / KMS / ECM-System integriert werden können. Die besten Ideen werden prämiert und ihre Realisierung wird aus Projektgeldern finanziell unterstützt werden."

Über IKS - Interactive Knowledge Stack

IKS (Interactive Knowledge Stack) ist ein Open Source Projekt, das europaweit künftig die Effektivität als auch die Produktivität verschiedenster Arbeitsprozesse in Unternehmen verbessern wird. Mit der neuen IKS Technologie erhalten kleine und mittelständische Unternehmen in ganz Europa eine breit einsetzbare Content- und Wissenstechnologie zur Erstellung maßgeschneiderter CMS-Lösungen. Ein wesentlicher Aspekt wird die Einbeziehung von Open Source Software-Communitys sein, sowie die Weitergabe der Projektergebnisse an bis zu 50 externe Firmen, die eine Validierung der Ergebnisse vornehmen werden.

Die Europäische Union fördert das Technologie-Projekt mit ca. 6.58 Mio Euro. IKS wurde von der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research initiiert und koordiniert, weiters besteht das Konsortium aus 7 Forschungs- und 6 Industriepartnern weltweit. Weitere Informationen unter www.iks-project.eu.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:

http://www.iks-project.eu/...

Kontakt

Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
Jakob Haringer Str. 5/3
A-5020 Salzburg
John Pereira
CeBIT Ansprechpartner
Florian Effenberger
Social Media