IBM Content Manager koordiniert große Datenbestände der Berliner Wasserbetriebe

Digitales Archiv- und Auskunftssystem bietet flexiblen Zugriff auf sämtliche Unterlagen der Berliner Wasserbetriebe
(PresseBox) (Ehningen, ) 320.000 Dokumente, Zugriff für 3.500 Mitarbeiter und Dokumente von der Rechnung für Schrauben bis zum A0-Plan: Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) haben ihr Papierarchiv auf ein digitales Archiv- und Auskunftssystem auf Basis von IBM Software umgestellt. Kern der Lösung ist der IBM Content Manager. Über das System können die Mitarbeiter der BWB schnell und bedarfsgerecht auf alle Unterlagen zugreifen, die sie für Bauplanung und -durchführung, den laufenden Betrieb und die Instandhaltung von Klär-, Wasser- und Pumpwerken benötigen.

Bei den Berliner Wasserbetrieben betreiben insgesamt etwa 4.500 Mitarbeiter neun Wasser-, sechs Klär- und 148 Pumpwerke. Um die Anlagen zu warten, instand zu halten und eventuelle Störungen rasch zu beseitigen, benötigen die Spezialisten der Wasserbetriebe eine umfangreiche Dokumentation. Diese Bauakten, Zeichnungen, Genehmigungen, Betriebsanleitungen, etc. lagen bis vor kurzem in einem Papierarchiv von riesigen Ausmaßen vor, häufig in mehreren Ausfertigungen.

Um die Arbeit mit den Akten und Dokumentationen zu vereinfachen, wollten die Berliner Wasserbetriebe das Archiv künftig unternehmensweit elektronisch vorhalten. Nach einer europaweiten Ausschreibung entschied sich das Unternehmen für ein Content Management System (CMS) auf Basis von IBM Software, realisiert durch den IBM Business Partner startext. Das CMS für rund 320.000 Dokumente basiert auf IBM Content Manager als zentraler Komponente, dem Datenbanksystem IBM DB2, IBM WebSphere Application Server als Laufzeitumgebung sowie IBM DB2 Net Search Extender für die Web-Applikation des CMS. Das Speichermanagement für die rechtssichere Aufbewahrung erfolgt mit IBM Tivoli Storage Manager.

Das neue Dokumentenmanagement wurde in die Systemarchitektur der BWB eingebunden und bietet die Möglichkeit, die Dokumente kontinuierlich zu aktualisieren. Die Anwender können mittels ihrer Clients die Dokumente über eine Volltextsuche, über die Navigation innerhalb von Hierarchiebäumen oder aus dem SAP R/3 EPR-Modul PM heraus wiederfinden und über den Viewer anzeigen lassen. Die Gliederung erfolgt dabei sowohl nach SAP PM-Terminologie als auch nach den für die Mitarbeiter vertrauten lokalen Ordnerstrukturen. Das offene Konzept der IBM Lösung macht Weiterentwicklungen, beispielsweise für die mobile Instandhaltung, problemlos möglich.

Wie Unternehmen die richtigen Informationen zur richtigen Zeit nutzen können - das ist auch Thema des IBM Information Management Forums 2011, das am 23. und 24. Mai in Darmstadt statt findet. In Präsentationen und Breakout-Sessions präsentieren Experten von IBM, Partnern, Analysten und Kunden aktuelle Fragestellungen zu Technologie-Trends, Chancen und Perspektiven und geben Einblick in Praxisprojekte. Erleben Sie als besonderes Highlight auf der Konferenz außerdem den IBM Supercomputer Watson und feiern Sie mit IBM das 100jährige Jubiläum!

Weitere Informationen zum IBM Information Management Forum 2011 unter http://www-05.ibm.com/...

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