Wowereit besucht ABB im PankowPark

ABB erhöht Ausbildungszahlen in Berlin um 30 Prozent
ABB Ausbildung (PresseBox) (Berlin/Mannheim, ) Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit besucht am 18. Mai das Training Center des Technologiekonzerns ABB auf dem Gewerbegebiet "PankowPark". Am "Tag des Ausbildungsplatzes" wirbt Wowereit mit Partnern des Steuerungskreises Industriepolitik bei Berliner Unternehmen um zusätzliche Ausbildungsplätze in der Industrie und im Handwerk. ABB wird in Berlin die Ausbildungszahlen in diesem Jahr um rund 30 Prozent erhöhen.

Bedingt durch den Fachkräftemangel sind bei ABB Deutschland derzeit über 300 offene Stellen zu besetzen, die meisten davon für Ingenieure. Um den Folgen des demografischen Wandels in den kommenden Jahren entgegenzuwirken und den mittelfristigen Bedarf an qualifizierten Fachkräften decken zu können, setzt ABB seit Jahren auf eine kontinuierliche Ausbildungsquote - auch zuletzt in den Jahren der Finanz- und Wirtschaftskrise. "Wir sind dabei, unsere Ausbildungsquote, die derzeit bundesweit bei sechs Prozent liegt, sukzessive deutlich zu erhöhen", erklärt Markus Ochsner, Arbeitsdirektor und Finanzvorstand der deutschen ABB. Als weltweit führender Technologiekonzern biete ABB in der Erstausbildung eine breite Palette an Möglichkeiten: Neben zahlreichen zukunftsorientierten Ausbildungsberufen in den ABB Trainingszentren in Heidelberg und Berlin bilden die Studierenden der Dualen Hochschulen einen festen Kern der ABB-Nachwuchsförderung.

30 Prozent mehr Auszubildende in Berlin

Das ABB Training Center Berlin versteht sich als Bildungsdienstleister für kleine und mittlere Unternehmen in Berlin und Brandenburg und kann auf über 60 Jahre erfolgreiche Berufsbildungsarbeit verweisen. Insgesamt sind 185 kleine und mittlere Unternehmen Teil des ABB-Ausbildungsnetzwerks. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres werden weitere elf Unternehmen die Bildungsdienstleistungen erstmalig nutzen. In diesem Jahr machen über 560 Jugendliche aus Berlin-Brandenburg im Rahmen der betrieblichen Verbundausbildung eine Lehre bei ABB in Berlin. Am 1. September 2011 werden rund 170 neue Auszubildende aus 69 verschiedenen Unternehmen eine berufliche Erstausbildung im ABB Training Center in Berlin beginnen. Im Vergleich zum Jahr 2010 (129) bedeutet dies eine Erhöhung um etwa 30 Prozent.

100 Prozent Übernahmequote

Die positive Entwicklung der Ausbildungszahlen und die stetig steigende Nachfrage sind ein Beweis für die hohe Qualität der ABB-Verbundausbildung in Berlin. Dies verdeutlicht auch die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren alle Lehrlinge ihre Abschlussprüfung erfolgreich absolviert haben und im Anschluss in ihren Unternehmen einen Arbeitsvertrag erhielten oder ein Studium begannen. "In diesem Ausbildungsjahr werden 52 Lehrlinge, das ist fast jeder Dritte, ihre Ausbildung vorzeitig beenden", betont Markus Ochsner. Der Vorstand der deutschen ABB unterstütze ausdrücklich die strategische Ausrichtung des Berliner Ausbildungszentrums. In den letzten drei Jahren wurden rund 1,2 Millionen Euro allein in die Modernisierung der Ausbildungsplätze und in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen investiert.

Sechste Schulkooperation in Berlin

Technische Berufe müssen greifbarer und attraktiver für junge Menschen werden, auch für Mädchen. Im Rahmen des Besuchs von Wowereit unterzeichnet ABB daher eine Kooperationsvereinbarung mit dem Max-Delbrück-Gymnasium - die sechste Schulkooperation in der Hauptstadt. ABB unterstützt dabei die Schüler der Klassenstufen 9 bis 12 des Max-Delbrück-Gymnasiums mit Praktika und bei der Berufsorientierung. Nach den Erfahrungen von ABB sind Jugendliche heute in den Hauptfächern Mathematik, Physik oder Deutsch tendenziell eher schwächer als vor einigen Jahren. Gleichzeitig sind sie jedoch im Bereich der Informationstechnologie deutlich besser. "Um diesem Trend entgegenzuwirken, geht ABB gezielt Kooperationen mit Schulen ein. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Auszubildenden von Beginn an durch freiwillige Zusatzangebote", so Markus Ochsner.

Der Tag des Ausbildungsplatzes ist eine gemeinsame Aktion der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, des Bundesverbandes der Freien Berufe, des Deutschen Industrie und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der Kultusministerkonferenz, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Bundesagentur für Arbeit. Gemeinsames Ziel ist es, auch 2011 allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Angebot auf Ausbildung oder Qualifizierung zu machen.

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Andreas Schwaderer
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