Hohe Beteiligung am Warnstreik in Ostwestfalen

Warnstreik vor der Neuen Westfälischen in Bielefeld (PresseBox) (Berlin, ) Die Journalisten-Warnstreiks gehen weiter: Zur Unterstützung der Tarifverhandlungen für die Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen sind am heutigen Dienstag rund 150 Mitarbeiter aus Ostwestfalen in Bielefeld auf die Straße gegangen, um unter dem Motto "Unsere Arbeit ist mehr wert" gegen die völlig überzogenen Forderungen der Verleger zu protestieren. Nach einer Kundgebung vor der Geschäftsstelle des Westfalen-Blatts auf dem Jahnplatz zogen die Streikenden durch die Innenstadt zur Neuen Westfälischen.

Zu dem Warnstreik hatten die Journalistengewerkschaften DJV und die dju in ver.di Kolleginnen und Kollegen von "Neue Westfälische", "Mindener Tageblatt", "Vlothoer Anzeiger", "Haller Kreisblatt", "Westfalen-Blatt", "Lippische Landeszeitung" und "Die Glocke" (Redaktionen Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück) aufgerufen. Und die Kollegen aller bestreikten Titel - im Alltag Konkurrenten - zogen mit dem gemeinsamen Protest gegen die Verleger-Forderungen diesmal an einem Strang. Helmut Dahlmann, Vorsitzender des DJV NRW, forderte in Bielefeld die Verleger zur Rückkehr an den Verhandlungstisch ohne Vorbedingungen auf.

Auftakt in Lippstadt.

Den Auftakt zu den heutigen Arbeitsniederlegungen in Ostwestfalen hatten gestern die Kolleginnen und Kollegen des Patriot in Lippstadt gemacht. Rund 40 Journalisten hatten mit einem Warnstreik auf die völlig überzogenen Forderungen der Verleger reagiert. "Unsere Arbeit ist mehr wert" lautete ihr Motto bei einer Aktion in der Lippstädter Innenstadt. Zu dem Warnstreik hatten die Journalistengewerkschaften DJV und die dju in ver.di aufgerufen.

Kontakt

Deutscher Journalisten-Verband e.V. Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
Charlottenstr. 17
D-10117 Berlin
Hendrik Zörner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
E-Mail: zoe@djv.de
Gerda Theile
DJV-Referat Tarifpolitik
E-Mail: djv@djv.de

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