Automotive Circle International in Bad Nauheim

CCeV unterstützt die Suche nach dem optimalen Leichtbau-Materialmix
Heinrich Timm vom CCeV-Mitglied Audi AG hielt auf der Konferenz einen Vortrag zum Thema (PresseBox) (Bad Nauheim/Augsburg, ) Die Automotive Circle International-Fachkonferenz "Materialien des Karosseriebaus" am 11. und 12. Mai 2011 wurde auch vom Carbon Composites e.V. (CCeV) unterstützt. Zahlreiche Material-Experten maßgeblicher OEM und Systemlieferanten hatten sich in Bad Nauheim versammelt, um an Hand von aktuellen Fortschrittsberichten zu neuen Material-Konzepten und -Anwendungen im automobilen Karosseriebau den gegenwärtigen Stand der Entwicklung zu debattieren und den innovativen und wirtschaftlichen Leichtbau voranzutreiben.

Wirkungsvolle Gewichtsreduzierung ist nicht zuletzt wegen des Ausbaus der Elektromobilität eine der wichtigsten Zielsetzungen im modernen Karosseriebau. Daher beteiligte sich auch CCeV-Vorstandsmitglied Heinrich Timm (Audi AG) mit einem Vortrag zum Thema "Karosserieleichtbau mit CFK - Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft". Weitere Schwerpunktthemen der Konferenz waren die Vorstellung neuester Material-Konzepte und Projektergebnisse international führender OEMs, neue Anwendungsmöglichkeiten hoch- und höchstfester Stahl-Legierungen, "Welche Festigkeiten und Steifigkeiten kann Aluminium noch erreichen?" sowie "Steht CFK vor dem Durchbruch?" und "Wie weit ist die Produktionstechnik bei Faserverbundwerkstoffen?"

Der CCeV war mit einem eigenen Stand vertreten, der bei den Gästen aus der Automobilindustrie reges Interesse hervorrief. Michael Kühnel, Projektarchitekt des CCeV: "Besonders gut hat mir bei der Konferenz "Materialien des Karosseriebaus 2011" der gelungene Mix aus Endanwendern, Rohstofflieferanten und Zulieferern gefallen."

Kühnel zieht auch ein Fazit aus der zweitägigen Veranstaltung: "In Zukunft wird es sehr wahrscheinlich einen noch stärkeren Material-Mix im Karosseriebau geben. Die verschiedenen Materialien werden dort eingesetzt, wo sie nach Leichtbaupotential, Kosten, Qualität und Sicherheit den größten Nutzen sowohl für den Automobil-Hersteller als auch den Kunden erzielen können."

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Am Technologiezentrum 5
D-86159 Augsburg
Dr. Hans-Wolfgang Schröder
Carbon Composites e.V.
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