Bis zu 70 Prozent weniger Energieverbrauch

Rittal Kühlgeräte der "Blue e"-Generation in Großserie
Rittal Kühlgeräte Blue e.jpg: Nach erfolgreichen Pilotanwendungen in der Automobilindustrie bringt Rittal die neuen Energiespar-Kühlgeräte der (PresseBox) (Herborn, ) Nach erfolgreichen Pilotanwendungen in der Automobilindustrie bringt Rittal jetzt Energiespar-Kühlgeräte der "Blue e"-Generation als Großserie auf den Markt. Die neue Gerätetechnik mit einem Kühlleistungsbereich von 500 W bis 4.000 W spart je nach Anwendung bis zu 70 Prozent Energie.

Das Innovationspotenzial bei Schaltschrank-Kühlgeräten ist keineswegs ausgeschöpft. Dass hier noch deutliche Effizienzsteigerungen möglich sind, belegen Pilotanwendungen in der Automobilindustrie - so etwa bei der Daimler AG in Sindelfingen. Der Automobilhersteller prüfte die neuen Energiespar-Kühlgeräte der "Blue e"-Generation von Rittal im Livebetrieb über elf Monate - mit überraschenden Testergebnissen: Die neue Kühlgerätetechnik mit 1.000 W Kühlleistung verbrauchte im Vergleich zu einem Rittal Standard-Kühlgerät gleicher Leistung insgesamt um bis zu 70 Prozent weniger Energie.

Aufgrund der hervorragenden Testergebnisse bringt Rittal nun die neuen Kühlgeräte der "Blue e"-Generation mit dem leistungsfähigen Regelungssystem Comfort-Controller auf den Markt. Zur Hannover Messe startete der Hersteller den kompletten Serien-Rollout für den Leistungsbereich von 500 W bis 4.000 W.

In ihren Abmessungen und dem äußeren Erscheinungsbild entsprechen die neuen Kühlgeräte den bewährten TopTherm-Kühlgeräten von Rittal. Die höhere Kälteleistungszahl (COP, Coefficient of Performance) - die zum Beispiel bei 1000 W Testgeräten um 42 Prozent höher liegt (von 1,2 auf 1,7) - ist das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Sie resultiert aus dem optimalen Zusammenwirken aller für die Kälteleistung verantwortlichen Komponenten.

Der erste Schritt zur Effizienzsteigerung der neuen Kühlgeräte mit Nanobeschichtung umfasst die gesamte Geometrie des kältetechnischen Aufbaus. Dabei hat der Hersteller die Komponenten der bestehenden Geräte systematisch analysiert und - wo möglich - in Richtung Effizienzsteigerung angepasst. Dies betrifft zum Beispiel die Auslegung der Verflüssiger, Verdampfer, Kühllamellen, Rohrbögen und alle weiteren Kältekomponenten.

In einem zweiten Schritt hat Rittal die Lüftertechnik optimiert. Bei einem Großteil der Lüftermotoren kommt die EC (electronic commutation)-Technologie zum Einsatz. Die als Außenläufer aufgebauten Motoren ersetzen die übliche mechanische Polwendung durch elektronisches Kommutieren, das verschleiß-, funken- und störungsfrei arbeitet. Die Motoren besitzen einen dynamisch gewuchteten Rotor mit mehrpoligen Magneten. Die Rotorlage wird über mehrere Hallsensoren erfasst. Die Motorversorgung und Regelung erfolgt über eine spezielle Betriebselektronik, die einen sehr hohen Wirkungsgrad im gesamten Drehzahlbereich ermöglicht. Präzisionskugellager sorgen für eine hohe Lebensdauer und geringe Geräuschentwicklung.

Drittens hat Rittal schließlich die Regelelektronik durch die neue Eco-Mode-Steuerung verbessert. Wird ein Dauerbetrieb des Innenlüfters nicht benötigt, erfolgt automatisch dessen Abschaltung - und damit eine Einsparung bei den Energiekosten.

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