Die ganze Bandbreite Erneuerbare Energien für Jedermann

12. ETH EnergieTage Hessen® informiert umfassend zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz
(PresseBox) (Reutlingen, ) Das breite Spektrum der ETH EnergieTage Hessen® traf in diesem Jahr genau den Nerv der Zeit. In den Zeiten des gesellschaftlichen Umdenkens und der Diskussion um eine baldige Energiewende nach der Katastrophe in Japan ist der Informationsbedarf der Bevölkerung enorm. "Einmal mehr hat sich das Konzept bewährt, statt auf Quantität auf Qualität zu setzen. Die ETH EnergieTage Hessen® ist als Fachausstellung mit Kongress beim Fachpublikum, wie auch bei Endverbrauchern wegen ihres hohen Informationsgehalts sehr beliebt. Ebenso bewährt hat sich der Stadt Wetzlar als Ausstellungsort treu zu bleiben", stellte Projektleiterin Verena Clement von der Reutlinger REECO GmbH nach Abschluss der ETH EnergieTage Hessen® 2011 fest.

Bereits zum 12. Mal hatte der Messeveranstalter nach Mittelhessen eingeladen. Rund 60 Aussteller waren dem Ruf gefolgt und präsentierten ihre innovativen Produkte, Technologien und Dienstleistungen. Das Ergebnis war ein Schaufenster der hessischen Energiethemen, bei dem jeder Besucher die Möglichkeit hatte, Antworten auf individuelle Fragen zu den Erneuerbaren Energien und der Energie- und damit Kosteneinsparung zu finden.

Zu den Höhepunkten der diesjährigen ETH EnergieTage Hessen® zählen neben der feierlichen Eröffnung der Messe mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Verbänden die neu eingeführten Programmpunkte Bürgermeistertag und Tag der Landwirtschaft. Rund 30 Kommunalvertreter kamen am Donnerstag beim 1. Bürgermeistertag der ETH EnergieTage Hessen® zusammen, um sich über Themen der Energieversorgung der Zukunft in Kommunen auszutauschen und sich über das Ziel der energieautarken Kommune zu informieren. Beim 1. Tag der Landwirtschaft traten fachkundige Referenten vor ein interessiertes Publikum und informierten über die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien speziell für die Landwirtschaft. Bioenergie und Photovoltaik-Anlagen standen dabei im Mittelpunkt. Hans Georg Wagner vom hessischen Bauernverband legte in seiner Begrüßungsrede dar, dass das Hauptaugenmerk für seine Arbeit auf dem Erhalten der Infrastruktur der Landwirtschaft liege. Er betonte: "Mit acht Euro für den Doppelzentner Weizen kann kein Landwirt überleben!" Auf lange Sicht sei die Weiterentwicklung der Nutzung von Reststoffen für Biogasanlagen und für die thermische Verwertung unabdingbar. Der Normalverbraucher müsse umfassend aufgeklärt werden. "Entscheidend ist, dass wir neue Wege gehen, damit landwirtschaftliche Betriebe neue Perspektiven erhalten", unterstrich Wagner.

Bei den 5 begleitenden Fachkongressen der ETH EnergieTage Hessen® informierten sich die Tagungsteilnehmer über energieeffizientes Bauen und Sanieren, Solartechnologie, Kraft-Wärme-Kopplung und weitere Fachthemen. Besonders groß war das Interesse am Kongress zum Thema "Innovative Mini- und Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung". Die Möglichkeit der Verwendung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Privathaushalten durch so genannte Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung ist ein brandaktuelles Thema, das viel Weiterbildungsbedarf mit sich bringt und für die Branche, wie auch für Endverbraucher, große Chancen bietet. Denn: Energie dort zu erzeugen, wo sie verbraucht wird, rechnet sich für Klima und Geldbeutel.

Dass die ETH EnergieTage Hessen® als Plattform für Wissen, Information, Fortschritt, Innovation und praktische Umsetzung eine wichtige Stütze im Wachstumsmarkt der Erneuerbaren Energien seien, wurde von Ausstellern und Messebesuchern gleichermaßen berichtet. "Die Besucher waren hoch sensibilisiert für das Thema Erneuerbare Energien und absolut daran interessiert, sich intensiv mit den Möglichkeiten des Energiesparens auseinander zu setzen", gab Projektleiterin Clement Ausstellerreaktionen wider.

Individuelle Beratung wurde auch in diesem Jahr groß geschrieben auf der ETH EnergieTage Hessen®: Viele Besucher, die sich durch die anhaltende öffentliche Diskussion oftmals äußerst verunsichert zeigten, nahmen die kostenfrei angebotenen Energieberatungen und die Informationen im Ausstellerforum zur gesamten Bandbreite der alternativen Energieerzeugung, Eigennutzung, Finanzierung und Förderung dankbar an. Auch die wieder angebotenen Messerundgänge mit unabhängigen Energieberatern bewährten sich. Besucher hatten hier die Möglichkeit, sich individuell beraten zu lassen und direkt die für sie interessanten Kontakte zu Herstellern, Fachhändlern und Dienstleistungsfirmen zu erhalten.

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Franziska Klug
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