perbit-Marktstudie: HR-Self-Services & Prozessautomatisierung

(PresseBox) (Altenberge, ) In zunehmendem Maße sieht sich der HR-Bereich mit der Anforderung konfrontiert, sich als interner Dienstleistungs- und Business-Partner zu positionieren. Damit einher geht das Bestreben, die personalwirtschaftlichen Geschäftsabläufe effizienter und kundennäher zu gestalten. Die verstärkte Einbindung von Mitarbeitern und Führungskräften in Form von Self-Services sowie automatisierte HR-Prozesse bieten nicht nur die Möglichkeit, die Personalabteilung in administrativer Hinsicht zu entlasten. Darüber hinaus wird das Management auch bei strategischen Fragestellungen unterstützt.

Doch in welchem Umfang und in welcher Form finden HR-Self-Services sowie IT-Systeme zur HR-Prozessautomatisierung tatsächlich Anwendung? Inwieweit sind die Nutzenpotenziale und Erfolgsfaktoren in den Unternehmen bekannt? Um diese Fragen zu beantworten, hat die perbit Software GmbH unter wissenschaftlicher Begleitung durch die Hochschule RheinMain eine umfassende Marktstudie durchgeführt.

Ziel der perbit-Studie „HR-Self-Services & Prozessautomatisierung“ war es, Transparenz im deutschsprachigen Markt herzustellen. Insbesondere auch unter Einbeziehung des Mittelstands, zumal bisherige Studien zu diesem Thema sich, wenn überhaupt, vorrangig mit Großunternehmen beschäftigten. Die Befragung fand basierend auf einem standardisierten Online-Fragebogen im Herbst 2010 statt. Insgesamt beteiligten sich 420 Personalverantwortliche an der Studie.

Den Ergebnissen zufolge sind HR-Self-Services für Mitarbeiter und Führungskräfte bei der Mehrheit der befragten Unternehmen schon recht gut etabliert: Über die Hälfte (57 Prozent) setzt sie bereits ein, und von jenen Unternehmen, die dies noch nicht tun, plant dies wiederum mehr als die Hälfte (58 Prozent) in naher Zukunft. Akzeptanz und Stellenwert von Manager- und Mitarbeiter-Self-Services werden durchweg als hoch eingeschätzt. Der Schwerpunkt im Einsatz liegt allerdings bislang eher noch auf administrativen Prozessen (Zeitwirtschaft, Reisemanagement). Gleichwohl lassen die Antworten einen Trend hin zur Nutzung auch für qualitative Prozesse etwa im Bereich des Talent Managements erkennen.

Nachholbedarf zeichnet sich im Hinblick auf die Automatisierung von HR-Prozessen ab. Zwar haben überraschend viele Unternehmen (75 Prozent) immerhin die wichtigsten Prozesse dokumentiert. Jedoch ist der Anteil, der dafür eine IT-mäßige Unterstützung in Form z.B. eines übergreifenden Business-Process-Management-Systems in Anspruch nimmt, mit rund einem Viertel (26 Prozent) vergleichsweise gering. Nichtsdestotrotz wird dem Thema HR-Prozessautomatisierung insgesamt eine hohe Bedeutung zugeschrieben. Die Mehrheit der Unternehmen, die bislang noch kein Prozessautomatisierungssystem im Einsatz hat, plant dies für die Zukunft (58 Prozent).

Interessierten Entscheidern im HR-Bereich liefert die perbit-Marktstudie „HR-Self Services & Prozessautomatisierung“ neben wertvollen Anregungen zur Umsetzung eigener Lösungen eine nützliche Hilfestellung zur Einschätzung im Wettbewerbsvergleich. Die ausführlichen Studienergebnisse können kostenlos angefordert werden bei:

Gabriele Hampel
Leiterin Marketing/PR
025 05-93 00-19
ghampel@perbit.de

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