Stiftung MRN sucht findige Forscher

(PresseBox) (Mannheim, ) .
- 35.000 Euro Preisgeld für innovative Projekte an der Schnittstelle Forschung-Anwendung
- Bewerbungsfrist läuft noch bis 15. Juli 2011
- Erster Preisträger heute Marktführer für Virtual-Reality- Simulatoren für die Augenheilkunde

Die Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar hat zum fünften Mal ihren MRN-Innovationspreis ausgeschrieben. Mit diesem werden innovative Projekte an der Schnittstelle Forschung-Anwendung ausgezeichnet, die sich klar vom gegenwärtigen Stand der Wissenschaft und Technik abheben und eine bedeutsame Weiterentwicklung in einem der folgenden fünf Bereiche darstellen:

- Biotechnologie und Medizintechnik
- Informations- und Kommunikationstechnik
- Umwelt- und Energietechnik
- Materialien und Werkstoffe
- Life Sciences und Gesundheit

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert und setzt sich aus einem Hauptpreis (Dotierung: 25.000 Euro) und zwei Sonderpreisen (Dotierung: je 5.000 Euro) zusammen. Bewerben können sich Forscher und Entwickler, deren Arbeitsort in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) oder der Technologieregion Karlsruhe liegt. Geeignete Kandidaten dürfen auch von Dritten vorgeschlagen werden. Bewerbungen sind bis 15. Juli 2011 schriftlich an die Stiftung MRN zu richten. Die notwenigen Unterlagen sind im Internet unter www.m-r-n.com/... abrufbar.

"In unserer Region wird vielerorts brillante Forschungs- und Entwicklungsarbeit geleistet. Mit dem MRN-Innovationspreis möchte die Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar nachhaltig dazu beitragen, dass aus visionären Konzepten auch neue und erfolgreiche Produkte werden", verdeutlicht Dr. h.c. Manfred Lautenschläger, Vorsitzender des Stiftungsrates. Der Mitbegründer und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des Wieslocher Finanzdienstleisters MLP stiftet den Hauptpreis seit der ersten Ausschreibung im Jahr 2001 persönlich.

Hochkarätige Jury bewertet Bewerbungen

Besondere Beachtung bei der Bewertung durch die Fachjuroren und die Jury finden der Grad der Marktreife und die Intensität der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Der Jury gehören an Dr. rer. nat. Stefan Marcinowski (Mitglied Vorstand BASF SE), Prof. Dr. Eberhard Umbach (Präsident Karlsruher Instituts für Technologie) und Prof. Dr.-Ing. Engelbert Westkämper (Leiter Fraunhofer- Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, Stuttgart).

MRN-Innovationspreis wichtiger Impulsgeber

Dass der MRN-Innovationspreis seinem Anspruch, wichtiger Impulsgeber für Innovationen zu sein, von Anfang gerecht geworden ist, zeigt zum Beispiel ein Blick auf die ersten Preisträger. Im Jahr 2001 erhielten die Physiker Dr. Clemens Wagner und Dr. Markus Schill die Auszeichnung für die Entwicklung von Eyesi, einem Virtual- Reality-Simulator, mit dem Augenoperationen trainiert werden können. Inzwischen werden Eyesi-Systeme weltweit zur Schulung von Studierenden und Ärzten eingesetzt. Den großen Stellenwert des Preises für die damals frisch gegründete VRmagic GmbH unterstrich Wagner, der die Simulator-Entwicklung des Mannheimer Unternehmens leitet: "Der Innovationspreis half uns damals gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen konnten wir das Preisgeld gut gebrauchen, um die schwierige Phase der Anfangsfinanzierung zu überbrücken. Zum anderen wurde der Blick der Öffentlichkeit auf unser noch junges Produkt gelenkt. Und nicht zuletzt wirkte das po3 sitive Urteil der Jury als unabhängiges Qualitätsmerkmal, das uns gerade zu Beginn wichtige Türen geöffnet hat". Bereits im Jahr 2002 kam die erste Produktgeneration von Eyesi auf den Markt. In der Folgezeit wurde die Produktpalette stetig verbessert und ausgebaut. Im Jahr 2007 wagte das Unternehmen den Schritt über den großen Ozean und gründete eine Dependance in Cambridge (USBundesstaat Massachusetts). Bis dato erhielt das Unternehmen nach dem MRN-Innovationspreis viele weitere wichtige Auszeichnungen, wie den "European ICT Prize" der Europäischen Union (2007) oder den Landespreis für junge Unternehmen (2010). Heute ist VRmagic führender Anbieter von Virtual-Reality-Simulatoren für die Ausbildung in der Augenheilkunde.

"Die bisherigen Preisträger haben allesamt gezeigt, dass es sich lohnt, Neues zu wagen. Unsere Stiftung leistet hierbei gerne Unterstützung. Deshalb rufen wir Menschen mit zündenden Ideen auf, sich für den MRN-Innovationspreis zu bewerben", appelliert Lautenschläger an Forscher und Entwickler aus der Region.

Der MRN-Innovationspreis wird am 6. Dezember im Mannheimer Rosengarten verliehen.

Kontakt

Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
N 7, 5 -6
D-68161 Mannheim
Florian Tholey
Pressereferent
Carmen Daramus
Stiftung MRN
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