Rösler trifft Vize-Premier von Katar

Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Chef des Diwan des Emirs von Katar, Abdullah bin Hamad Al-Attiyah (PresseBox) (Berlin, ) Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp Rösler, traf heute den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Chef des Diwan des Emirs von Katar, Abdullah bin Hamad Al-Attiyah, zu einem Gespräch. Im Fokus standen die Stärkung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sowie Energiefragen. Im Anschluss an das Gespräch eröffnete Al-Attiyah gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär, Ernst Burgbacher, die Jahreskonferenz des Nah- und Mittelostvereins (NUMOV) im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Bundesminister Rösler: "Katar ist ein verlässlicher Partner für Deutschland. Die Ausrichtung der FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar stellt eine enorme Herausforderung dar. Katar hat sich zum Ziel gesetzt, emissionsfreie WM-Spiele zu realisieren. Hier kann Deutschland, insbesondere als Technologieführer in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, einen wertvollen Beitrag leisten. Die gute bilaterale Zusammenarbeit funktioniert in beide Richtungen. Die ersten Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus Katar tragen zur weiteren Diversifizierung unserer Gasversorgung bei."

Beide Seiten würdigten die Rolle der Gemischten Wirtschaftskommission als ein wirksames Gremium der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Die Kommission soll turnusgemäß wieder im Jahre 2012 in Katar tagen. Auch der Ausbau des Repräsentanzbüros der Auslandshandelskammer in Doha wurde besprochen. Aus Anlass der FIFA-Frauenfussball-WM, die Deutschland vom 26. Juni bis 17. Juli 2011 ausrichtet, überreichte Bundesminister Rösler dem Vize-Premier einen WM-Fussball.

Der Golfstaat Katar ist mit einem Handelsvolumen von rund 1,65 Milliarden Euro inzwischen drittgrößter Handelspartner Deutschlands in der Golfregion. Katar verfügt über die drittgrößten Erdgasreserven der Welt und ist größter Exporteur von LNG.

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