Zahnimplantate richtig pflegen

GZFA beschreibt, worauf es ankommt
NBC Einzelimplantat (PresseBox) (München, ) Die Bundesbürger schätzen Zahnimplantate laut Robert-Koch-Institut als besonders komfortable Zahnersatzlösung. Sie kommen dem natürlichen Zahngefühl am nächsten, mit ihnen lässt sich wieder entspannt sprechen, lachen und essen. Damit das auch auf Dauer so bleibt, achtet man in implantologischen Praxen schon beim Start auf die richtige Mundhygiene. Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) beschreibt, worauf es ankommt.

Warnsignale

Viele Menschen haben durch Plaque und Zahnstein entzündetes Zahnfleisch, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Das gefährdet Hart- und Weichgewebe, also Zahnfleisch und Knochen. Sie bilden sich zurück. Eine Entwicklung, die auch für Implantatträger ein Risiko birgt: Bei ihnen kann diese Entzündungsform (Periimplantitis) den Halt ihrer Implantate gefährden. Mundgeruch oder häufiges Saugen mit der Zunge, um instinktiv festgehängte Speisereste zu entfernen, sind eindeutige Warnsignale. Daher ist eine zuverlässige Mundhygiene, die Plaque beseitigt, für Implantatträger oberstes Gebot.

Was gehört zu einem dentalhygienischen Programm?

Gute Implantologen achten in ihren Praxen auf ein perfekt funktionierendes dentalhygienisches Programm. Schon zum Start sollte eine ausführliche Aufklärung gehören, worauf es bei der persönlichen Zahnhygiene ankommt - und warum. "Ich erkläre den Patienten, wie man seine Zähne systematisch reinigt und frei von Plaque hält. Und was passieren kann, wenn sie darauf verzichten", erklärt Birgit Mücke, Dentalhygienikerin aus München und Referentin zum Thema. Auch Ernährungsgewohnheiten spielen eine Rolle: So kann sich jemand eigentlich gesund, aber doch mit zu viel Obst und Salat ernähren und sich aufgrund der Säure freiliegende Zahnhälse verletzen.

Entscheidender Ausgangspunkt jedoch ist die individuelle Situation im Mundraum des Patienten und seine motorischen Fähigkeiten. Davon hängt die Wahl weiterer Hilfsmittel neben der Zahnbürste ab. Besonders flauschige Zahnseiden eignen sich gut dafür, Beläge an Implantaten zu entfernen. Dagegen kann man mit Zahnseide, die eine Versteifung am Ende aufweist, auch schwer zugänglichen Zahnzwischenraum unter Brücken reinigen. Im dentalhygienischen Programm üben die Patienten unter Anleitung die richtige Handhabung ein und machen sich ihre persönliche Mundhygiene mit den vereinbarten Hilfsmitteln zur täglichen Pflicht.

Ihre Belohnung ist ein schneller Erfolg: "Meiner Erfahrung nach können bis zu 70 Prozent der Patienten innerhalb weniger Tage einen verbesserten Mundgesundheitszustand erreichen", legt Birgit Mücke dar. Das umfasst den Stopp von Zahnfleischbluten und Mundgeruch sowie eine zurückgehende Zahnfleischentzündung (Gingivitis).

Nachsorge mit Wiederholungssitzungen

Damit sich der Patient lange an seinem neuen, angenehmen Mundgefühl erfreuen kann, sollte er auch nach der implantologischen Versorgung alle drei bis vier Monate zu einer professionellen Zahnreinigung (PZR) in die Praxis kommen. Dann entfernt die Dentalhygienikerin Plaque und Zahnstein an Zähnen, Zahnhälsen und unter dem Zahnfleisch. Die Regelmäßigkeit ist wichtig, da entzündliche Prozesse nicht zwingend mit Schmerzen verbunden sind. Eine Praxis, die systematisch an die Wiederholungssitzungen erinnert (Recall), weiß ihre Patienten gut betreut.

Birgit Mücke arbeitet seit über 20 Jahren als Dentalhygienikerin in München. Daneben referiert sie in der Dentalbranche zum Thema. Mehr über Birgit Mücke erfahren Sie auf "www.gzfa.de" / "Ärzte & Spezialisten" / "Weitere Fachbereiche".

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GZFA GmbH, Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik
Gollierstr. 70 D
D-80339 München
Franz Weiß
Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik mbH (GZFA)
Geschäftsführung
Bettina S. Edelmann
PR by Edelmann
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