Jetzt wirds bunt: Tipps für die richtige Wandfarbe

Fotolia Kzenon (PresseBox) (Hamburg, ) Wem ein Tapetenwechsel zu aufwendig ist, der greift gerne zur Wandfarbe. Frisches Lindgrün oder Bananengelb gibt der Wohnung erst den gewissen Kick. Das Immobilienportal Immonet sagt Ihnen, was Sie beim Kauf beachten müssen.

Teure Farbe zahlt sich aus Wandfarbe, sogenannte Dispersionsfarbe, gibt es in allen Qualitäts- und Preisstufen. Auch wenn die Schnäppchen im Baumarkt verführerisch sind, bei Wandfarbe am Preis zu sparen, zahlt sich meist nicht aus. Denn qualitativ hochwertige Farbe deckt schon beim ersten Anstrich und spart viel Zeit, Nerven und schont letztlich auch den Geldbeutel.

Woran erkenne ich eine gute Farbe?

Qualitätsfarbe erkennt man an dem hohen Anteil an Bindemittel. Generell gilt: Je höher der Bindemittelanteil desto beständiger die Farbe. Durch Bindemittel wird Wandfarbe fleckenbeständig und abwaschbar, lässt sich glatt und gleichmäßig auftragen und deckt gut. Für ein gutes Deckungsvermögen muss man zusätzlich darauf achten, dass der Prozentsatz an Weißpigmenten möglichst hoch ist. Kleine Verschmutzungen und Beschädigungen, überlappende Raufasertapeten sollten bereits nach dem ersten Anstrich nicht mehr zu sehen sein. Dispersionsfarbe wird auf Wasserbasis hergestellt. Dadurch riecht sie kaum und trocknet schnell. Der renovierte Raum kann nach dem Durchlüften zügig eingerichtet und genutzt werden.

Welche Farbe eignet sich für welchen Raum?

Dispersionsfarbe eignet sich für fast alle Räume. In Küche und Bad sollte man allerdings auf Latexfarbe zurückgreifen. Sie ist speziell für stark beanspruchte Wände entwickelt worden. Flecken und Spritzer lassen sich auf Latexfarbe einfach mit Wasser oder Reinigungsmitteln entfernen. Trotz dieser Eigenschaften versiegelt sie die Wände nicht komplett und lässt sie atmen. Es gibt auch spezielle Farbe mit fungiziden Eigenschaften, die der Bildung von Sporen vorbeugt.

Tipps für die Farbwahl

Mit Abtönfarbe, Abtönpaste oder Vollfarbe lässt sich weiße Dispersionsfarbe einfärben. Den gewünschten Farbton zu treffen ist schwierig und kostet viel Zeit. Gehen Sie am besten in den Baumarkt und lassen Sie sich ihren Lieblingsfarbton von Profis zusammenmischen. Das hat den Vorteil, dass Sie den gleichen Farbton bei Bedarf immer wieder nachkaufen können.

Achtung: Wiederholungstäter seien gewarnt: Vier bis fünfmal übergestrichene Wände sind versiegelt und "atmen" nicht mehr. In diesem Fall kann sich Schimmel bilden, da der Raum nicht mehr optimal belüftet wird.

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