BIS Industrietechnik Salzburg gewinnt Auftrag über 30 Millionen Euro für Biotechnologie-Anlage

Bilfinger Berger Industrial Services Group
(PresseBox) (München, ) BIS Industrietechnik Salzburg, eine Tochtergesellschaft der Bilfinger Berger Industrial Services Group (BIS Group), wurde von der US-Biotechfirma Genzyme mit der mechanischen Installation einer Produktionsanlage für die Herstellung eines Wirkstoffs zur Behandlung von Morbus Pompe beauftragt. Der Auftrag hat ein Volumen von insgesamt 30 Millionen Euro.

Herzstück der Anlage, die im belgischen Geel errichtet wird, sind zwei Produktionslinien mit je einem 4.000-Liter-Bioreaktor zur Herstellung des therapeutischen Proteins Myozyme. Die Anlage soll bis Ende September 2012 fertig gestellt werden. Generalplaner der Anlage ist die PM Group aus Irland. BIS Industrietechnik Salzburg arbeitete mit dem Unternehmen bereits im vergangenen Jahr für ein großes Projekt in Paris zusammen.

"International beachtete Projekte wie zuletzt in Paris und jetzt in Belgien bestätigen das Renommee, das die BIS Group im Bereich Biotechnologie/Pharma erworben hat", so Dr. Joachim Kreysing, Executive Vice President der BIS Group. "Sie unterstützen als Top-Referenzen nachhaltig unsere Wachstumsstrategie in diesem Segment."

Für Ludwig Paradeiser, Sprecher der Geschäftsführung der BIS Industrietechnik Salzburg, ist der Auftrag ein wichtiger Schritt in der weiteren Internationalisierung der Geschäftstätigkeit: "Genzyme ist eines der weltweit führenden Biotechnologie-Unternehmen. Wir freuen uns sehr, dass wir uns gegenüber namhaften Wettbewerbern durchsetzen konnten. Mit dem Projekt in Belgien bauen wir unsere internationalen Aktivitäten weiter aus."

Die Krankheit Morbus-Pompe ist nach dem niederländischen Arzt und Pathologen J.C. Pompe benannt. Er beschrieb sie 1932 erstmals. Die Erbkrankheit kann im Kindes-, Jugend- oder Erwachsenenalter ausbrechen. Die Patienten leiden an der mangelnden Wirksamkeit eines spezifischen Enzyms, die unterschiedliche Beschwerden auslösen kann. Ebenso treten eine fortschreitende Muskeldystrophie und Atemprobleme auf. Durch eine Enzymersatztherapie mit Myozyme kann die Krankheit jetzt behandelt werden.

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