Symantec Phishing- und Spam-Report Mai 2011

(PresseBox) (Ratingen, ) Rote Karte für Phisher: Seiten für Online-Gamer standen im April im Fokus von Phishing-Angriffen. Kriminelle hatten es auf die persönlichen Zugangsdaten für jene Bereiche abgesehen, die ausschließlich registrierten Mitgliedern vorbehalten sind. Populärstes Ziel waren dabei vermeintliche FIFA-Spiele, bei der Fans des runden Leders ein fiktives Fußballteam zusammenstellen können. Die Anhänger müssen ihre virtuellen Spieler mit barer Münze bezahlen, wobei sie für Stars wie Ronaldinho deutlich tiefer in die Tasche greifen. Umgekehrt lässt sich mit jedem erfolgreichen Spiel auch Geld gewinnen. Phisher lockten mit einem kostenfreien Online-Budget, um gute Fußballer einzukaufen. Als Gegenleistung forderten sie E-Mail-Adresse und Passwort der User.

Insgesamt stieg das Phishing-Aufkommen im April um gut 15 Prozent. Dabei stand der Tod Osama bin Ladens als Köder für Phishing-Mails klar im Mittelpunkt. So fand sich in zahlreichen Betreffzeilen der Hinweis auf seine Ermordung - zum Teil auch recht zusammenhanglos, wie "Goodnews from Robert Swan Mueller III (Osama is Dead)".

Die Abschaltung des Rustock-Botnetzes im März 2011 trägt weiter Früchte. Im April verringerte sich das durchschnittliche Spam-Aufkommen um fünf Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr schneidet der Monat ebenfalls gut ab: So waren im April 2010 über 89 Prozent aller Nachrichten Spam - im April 2011 sank die Zahl auf 74 Prozent.

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