Solaristen sind gespannt

Große Erwartungen an Intersolar / Der Report zum Wochenende
(PresseBox) (Balingen, ) Die Intersolar steht bevor und eine interessante Woche liegt hinter uns. Selten war die Zeit vor der Branchenleitmesse im Solarbereich so spannend: Die Regierungsparteien sorgen zuverlässig für Gesprächsstoff - die Volatilität der Standpunkte in Sachen Energiepolitik hat eine bisher nicht gekannte Dimension erreicht. Für Unternehmen im Bereich der Energietechnik ist die energiepolitische Orientierungslosigkeit ein echtes Desaster - ein Solar-Unternehmen in Deutschland zu führen, gleicht derzeit eher einem Kamikaze-Akt als einer geordneten Management-Aufgabe.

Trotz dieses schwierigen Umfelds gibt es Firmen, die das Beste aus dem machen, was ihnen die Politik an Möglichkeiten noch übrig lässt. Ein Beispiel ist die mittelständische Unternehmensgruppe relatio aus Balingen. Die findigen Solarunternehmer haben eine Niederlassung in England eröffnet und eine Kooperation mit dem Modulhersteller Solvis geschlossen. Künftig soll rund die Hälfte der Solvis-Produktion von relatio vermarktet werden. Dazu erschließt relatio nicht nur eigene Projekte, die von mehreren Standorten aus betreut werden, sondern bietet auch ein Systempartner-Konzept an, mit dem kleinere Installations- und Montagebetriebe von den relatio-Vorteilen profitieren können.

Aus den bestehenden Anlagen noch mehr rauszuholen, ist eine Herausforderung für relatio. Dafür hat das Unternehmen kräftig in die Entwicklung investiert und präsentiert auf der Intersolar mit fieldLog 2.0 das Instrument, mit dem Anlagenbetreiber ihre Solarkraftwerke noch ertragsoptimierter führen können.

Dass sich das Wirken der - vorwiegend mittelständisch geprägten - Solarbranche auch für die Bevölkerung und die deutsche Wirtschaft lohnt, beweist eine Meldung, die diese Woche ebenfalls die Runde machte und von Vielen so nicht erwartet worden war: Nur noch vier von 17 deutschen Atomkraftwerken sind derzeit am Netz - eine gigantische "Lücke", die nun ausgerechnet von der Photovoltaik gedeckt wird. Während die Energiekonzerne und weite Teile der Politik nicht müde werden, die solare Stromerzeugung als teuer und von der erzeugten Strommenge als unbedeutend abzutun, ist es jetzt gerade diese Energiequelle, die für die Atomkraftwerke einspringt, die wegen Sicherheitsmängeln und Wartungsarbeiten vom Netz genommen werden mussten.

Nicht nur die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen freuen sich derzeit über Sonnenschein, sondern auch die Betreiber der Übertragungsnetze in Deutschland. Auch letztere betonen, dass die üppige Solarstromproduktion es sei, die die Stabilität der Energieversorgung sicherstelle. Ein Eingeständnis, das deutlich macht, dass die Energiewende nicht mehr aufzuhalten ist.

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