Beck et al. Services Report analysiert Ist und Soll bei Collaboration

Trotz strategischer Ziele wird die IT Praxis von Tool-Denken beherrscht
(PresseBox) (München, ) Das IT-Dienstleistungsunternehmen Beck et al. Services hat heute seinen Report "IT Reality-Check - Collaboration zwischen Anspruch und Wirklichkeit" veröffentlicht. Ziel der ersten Erhebung einer insgesamt dreiteiligen Serie war es, den geschäftlichen Stellenwert von Collaboration anhand seiner Aufnahme als Investitionsziel, seiner technischen Anwendungen und seiner Effizienzbewertung zu ermitteln. Der Report wurde von Berlecon Research, ein Unternehmen der weltweit tätigen Marktanalyse- und -Beratungsgesellschaft Pierre Audoin Consultants (PAC) erstellt. Basis hierfür lieferte eine Befragung von 100 ITK-Verantwortlichen aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in Deutschland, die im Zeitraum zwischen Februar und April 2011 durchgeführt wurde.

"Collaboration steckt nicht mehr in den Kinderschuhen, sondern wird jetzt erwachsen. Diese Phase hat uns besonders interessiert. Wir wollten wissen, wie Collaboration als strategisches Gewicht denn konkret bei der Planung und Umsetzung im IT Alltag behandelt wird," beschreibt Siegfried Lautenbacher, Geschäftsführer von Beck et al. Services seine Beweggründe.

Die Aussage von 80% der Befragten, zukünftig in Collaboration investieren zu wollen zeigt, dass die virtuelle Zusammenarbeit im Team auf der Business-Agenda angekommen ist. Die Mehrheit plant langfristig: Sie möchte Mitarbeiter an verteilten Standorten noch besser vernetzen, Teamarbeit fördern und die Produktivität dadurch insgesamt steigern. Die praktische Umsetzung macht hingegen deutlich, dass Anspruch und Wirklichkeit der ITK-Entscheider noch auseinanderklaffen. Zwei Drittel aller Befragten möchten demnach ihre Collaboration-Werkzeuge aufgrund bisher unbefriedigender Resultate aufstocken, haben aber noch keine entsprechenden Integrationsmaßnahmen im Einsatz.

Die Ergebnisse des Reports im Einzelnen:

- Mehr als 80% wollen in den kommenden 2 - 3 Jahren in Anschaffung und Integration von Collaboration-Anwendungen investieren
- Mehr als Zwei Drittel aller Unternehmen mit konkreten Investitionsplänen haben das Ziel, vorhandene Tools und Anwendungen effizienter zu nutzen
- Video- und Webkonferenzen sind mit 61% die am häufigsten eingesetzten Collabo-ration-Tools
- Knapp 45% setzen bereits sogenannte Enterprise 2.0 Tools ein
- Social Media Tools sind bei 14% der Befragten im Einsatz
- Jedes zweite Unternehmen plant die Integration von Telefonie und Collaboration
- 51% der Befragten bevorzugen bei Collaboration eine Best-of-Breed Lösung
- Jeder zweite ITK-Leiter schreibt der Schulung von Endanwendern hohe Bedeutung zu
- 21% machen Bestandsaufnahmen zu Nutzen und Kosten von Collaboration Tools

Dr. Andreas Stiehler, Director bei PAC/Berlecon und Leadanalyst der Erhebung sieht konkret drei Felder, in denen ITK-Verantwortliche konkret nachbessern müssen, um als Businesspartner im Bereich Collaboration vom Management akzeptiert zu werden: "IT-Verantwortliche sollten erstens die Zusammenarbeit mit dem Business suchen, um Investitionsszenarien zu identifizieren sowie ein Change-Management-Konzept zu entwickeln und umzusetzen. Sie sollten sich zweitens nicht allein auf die Unterstützung der internen Zusammenarbeit fokussieren, sondern verstärkt auch die externe Vernetzung mit Kunden und Partnern unterstützen. Und last but not least sollten sie gezielt prüfen, wie sich Social Media-Anwendungen ins Unternehmen integrieren lassen, anstatt mit generellen Verboten zu reagieren."

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