Eigenverantwortung und Teilhabe

Heute wird die Juni-Ausgabe der "Schlaglichter der Wirtschaftspolitik" auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie veröffentlicht
(PresseBox) (Berlin, ) Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler in seinem Editorial: "Für mich bilden Eigeninitiative und marktwirtschaftliche Handlungsverantwortung die Grundpfeiler einer langfristig erfolgreichen Wirtschaft ? nicht etwa die Anzahl oder das Ausmaß von Subventionsprogrammen oder das Volumen finanzieller Hilfen. Dieser Leitgedanke lässt sich auch auf unseren Sozialstaat übertragen. Wie solidarisch eine Gesellschaft ist, zeigt sich nicht allein an der Höhe der Sozialausgaben, an geringen Arbeitszeiten oder gar an staatlich festgesetzten Mindestlöhnen. Der Sozialstaat lebt vielmehr davon, dass er Menschen Chancen gewährt und Teilhabe am Wohlstand schafft. Das beginnt auf kleinster Ebene bereits in den Unternehmen.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer bilden hier weit mehr als eine Vertragsbeziehung. Sie haben das gemeinsame Ziel, ihr Unternehmen bestmöglich und vor allem nachhaltig auf Kurs zu halten. Ein unmittelbarer Ansatz dafür ist die stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer am Unternehmenskapital. Bereits der frühere Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff hat das als 'Ideal' der Sozialen Marktwirtschaft bezeichnet. Bislang werden die bestehenden Möglichkeiten jedoch kaum ausgeschöpft. Gerade mittelständische Unternehmen könnten von der Mitarbeiterkapitalbeteiligung enorm profitieren: Qualifizierte Fachkräfte werden stärker an das Unternehmen gebunden, Mitarbeiterfluktuation und Krankenstand sinken. Die Chancen der gesellschaftlichen Teilhabe sollten wir im gegenwärtigen Aufschwung verstärkt nutzen."

Themen des Monatsberichts sind außerdem das Technologieprojekt "Theseus" und das nationale Reformprogramm. Darüber hinaus die Außenwirtschaftspolitik: Die aufstrebenden Schwellenländer werden auf der politischen Weltbühne stärker Verantwortung übernehmen müssen. Für Deutschland sind damit Herausforderungen und Chancen verbunden.

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Jennifer von Rymon-Lipinski
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