Nuance initiiert Expertenforum zum Thema "das vernetzte Auto"

In München tauschten sich Experten aus Entwicklung und Forschung zur vernetzten Zukunft des Automobils aus
Mann spricht im Auto (PresseBox) (München, ) Bei der von Nuance Communications initiierten Podiumsdiskussion mit dem Titel "Vernetztes Fahrzeug: Das Smartphone auf Rädern?" diskutierten Experten aus der Automobilbranche über die multimediale Zukunft des Autos. Hochrangige Vertreter vom Automobilclub von Deutschland, dem Center of Automotive Management, BMW, NAVIGON und Nuance sowie ein Repräsentant der Autofahrer gaben einen Überblick über die zahlreichen Bereiche, in denen schon heute die Vernetzung von Fahrzeugen eine Rolle spielt, und tauschten sich über Zukunftspläne und -visionen aus.

In einer Einführung stellten die Diskussionspartner vor, welche Funktionen bereits heute schon zur Verfügung stehen. Dienste wie automatischer Notruf und GPS-Ortung im Notfall, Fahrzeugentriegelung per Handy, eine Smartphone-Integration, die das Vorlesen von E-Mails während der Fahrt ermöglicht und Internetfunktionen im Auto sind bereits heute realisierbar. Die Diskussionsteilnehmer sprachen über die Kundenfreundlichkeit der Lösungen, unter anderem auch darüber, ob sich eine simple Smartphone-Anbindung durchsetzen wird oder ob Fahrzeughersteller mit integrierten Lösungen für eine größere Anwenderfreundlichkeit sorgen können. Allgemeiner Tenor unter den Gesprächsteilnehmern war, dass Smartphones schon so sehr im Leben der Anwender integriert sind, dass Fahrzeughersteller keine andere Wahl haben, als eine breite Smartphone-Unterstützung und Synchronisationsmöglichkeiten zu gewährleisten. Die Experten sprachen über die Bedeutung von Applikationen und die individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Fahrer. Übergeordnetes Thema war jederzeit die Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Voraussetzung für die Durchsetzung des vernetzten Autos sind durchdachte Bedienkonzepte, die eine sichere und komfortable Bedienung während der Fahrt ermöglichen. Die Sprachbedienung spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle. Ein Mehr an Möglichkeiten darf nicht mit einem Weniger an Verkehrssicherheit einhergehen.

Statements der Diskussionsteilnehmer

Matthias Braun, Automobilclub von Deutschland: "Nicht alles, was machbar ist, sollte auch gemacht werden: Schwerpunkt sollte die Sicherheit sein. Gerade im Notfall ist die erste Stunde entscheidend und Vernetzung sowie die sofortige Zusammenstellung von Informationen können dazu beitragen, die Zeit zu verkürzen, bis Einsatzkräfte vor Ort sind. Auch weitere Dienste wie Übersetzungen können im Notfall helfen."

Prof. Stefan Bratzel, Center of Automotive Management: "Ich glaube, dass die Vernetzung für deutsche Automobilhersteller eines der zentralen Themen sein wird. Es bietet die Chance, gerade jüngere Zielgruppen wieder an das Auto zu gewöhnen und das Auto für sie interessanter zu machen. Vor allem die verkehrsbezogenen Themen werden gefragt sein, etwa die Parkplatzsuche oder Stauapplikationen. Sicherheitsrelevante Fragen sind überaus wichtig. Und dann gibt es noch die Entertainment-Applikationen wie etwa facebook im Auto, die möglicherweise auch interessant werden könnten."

Dr. Eckhard Steinmeier, BMW: "In fünf Jahren wird man die Frage 'Vernetzung, ja oder nein?' nicht mehr stellen. Man wird eher ganz einfach fragen: 'Erfüllt das Produkt meine Anforderungen oder nicht? Ist das Produkt kundenfreundlich?' Das "Armaturenbrett" ist schon heute zum High-Tech-Panel geworden und es ist wichtig, Informationen zu filtern, um Sicherheit zu gewährleisten. Schon in ein paar Jahren werden nicht nur die Fahrzeuge miteinander kommunizieren und Informationen wie etwa zur Fahrbahnbeschaffenheit austauschen, auch wir als Fahrer werden dank moderner Technologie mit den Autos sprechen."

Jörn Watzke, NAVIGON: "Die Vernetzung des Autos wird ein Standard werden. Was wir heute als Innovation betrachten wird morgen schon eine Grundvoraussetzung in jeglicher Geräteklasse sein. Diese Entwicklung beginnt bereits Standarddiensten, die wir heute etwa als Verkehrsmeldungen kennen und sich bald zu einem perfekten Verkehrsdienst wandeln werden. Auch ganz neue Anwendungsszenarien werden möglich sein und Kommunikation in den Bereichen ermöglichen, in denen sie bislang nur eingeschränkt möglich war. Das heißt, ich werde immer den aktuellsten Informationsstand im Auto haben, gleichzeitig aber auch viel mehr Komfort. Connectivity wird die Welt verändern."

Arnd Weil, Nuance Communications: "Sprachtechnologie ist bei der für Anwender immer wichtiger werdenden Vernetzung von Fahrzeugen ein entscheidender Faktor, denn sie macht die Nutzung von neuen Diensten sicherer. Bestimmte Funktionen wie das Abrufen von E-Mails im Fahrzeug werden derzeit noch als unvollständig wahrgenommen, wenn eine Vorlese-Funktion aber keine Diktier-Funktion integriert ist. Wir nutzen die Erfahrung, die wir mit unserer Diktiersoftware Dragon für Computer und Smartphone gesammelt haben, um derartige Möglichkeiten auch in Fahrzeugen anbieten zu können - immer unter der Voraussetzung, dass diese auch sicher bei der Fahrt zu bedienen sind. Schon heute wird unsere Sprachtechnologie dank Kooperationen mit Fahrzeug- und Geräteherstellern in über 35 Millionen Fahrzeugen eingesetzt."

Thomas Kade, Autofahrer: "Für mich als Nutzer ist es besonders wichtig, dass die verschiedenen Vernetzungen von Internet und mobilen Diensten möglichst anwenderfreundlich in einem Fahrzeug realisiert werden. Das heißt, dass sie auch mit Spracherkennung und Sprachausgabe sinnvoll kombiniert werden, natürlich unter Beachtung der Verkehrssicherheit und unter der Bedingung, dass ich nicht abgelenkt werde vom Verkehrsgeschehen."

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