US-Präsidentenberater: Jede Bundesbehörde braucht Strategie für künftige Datenschwemme

Datenvolumen nähert sich Zettabyte-Grenze / Exponentielles Datenwachstum stellt eine zunehmend wichtige Herausforderung dar
(PresseBox) (Düsseldorf, ) Ein Beratergremium des US-Präsidenten sieht in dem durch Sensoren und andere neuartige Quellen hervorgerufenen Datenwachstum eine der wichtigsten Herausforderungen für Bundesbehörden. Der "Council of Advisors on Science and Technology" (PCAST) mahnt in seinem Bericht "Designing a Digital Future" eine Strategie dafür an, wie sich die als Big Data bezeichneten Daten durch die jeweiligen Behörden bewältigen und nutzen lassen. Demnach können Regierungsbehörden ihrer Verpflichtung zu größerer Offenheit und Transparenz gegenüber den US-Bürgern nur dann nachkommen, wenn sie entsprechend leistungsfähige Datenbankmanagement-Systeme einsetzen. Darüber hinaus können sie mit diesen Systemen Data Mining-Verfahren, auf deren zunehmende Bedeutung die Präsidentenberater ebenfalls hinweisen, zur Anwendung bringen und so auch aus den exponentiell wachsenden Datenmengen schnell verlässliche Erkenntnisse für ihre Entscheidungen gewinnen. Stephen Brobst, Chief Technology Officer von Teradata (NYSE: TDC), wirkte an dem Bericht mit.

Als Big Data werden Daten bezeichnet, die zu groß sind, um sie mit herkömmlichen Lösungen in angemessener Zeit erfassen und verarbeiten zu können. Beispiele hierfür sind Weblogs, Sensoren, Social Media, detaillierte Telekommunikationsnetzwerkdaten, astronomische und medizinische Daten sowie Bild- und Videoarchive.

Für Big Data werden Technologien benötigt, die große Datenmengen effizient verarbeiten können. Um den Wert dieser Daten auszuschöpfen, sind Fortschritte bei Technologien für die massiv-parallele Datenverarbeitung (MPP) wie relationalen "Shared-Nothing"-Datenbanken, dem MapReduce-Framework und Cloud-Infrastrukturen unerlässlich.

"Angesichts des enormen Datenwachstums ist es nicht übertrieben zu sagen, dass jede Bundesbehörde eine Big Data Strategie braucht", sagte Stephen Brobst, der als einer von 14 Experten der Federal Networking and Information Technology Research and Development (NITRD) Program Review Working Group angehört. "Gerade Regierungsbehörden müssen jetzt handeln. Denn um ihrer zunehmenden Verpflichtung zu Offenheit und Transparenz gegenüber den US-Bürgern nachzukommen, benötigen sie leistungsfähigere Datenmanagement-Systeme, mit denen sich große Datenmengen aus einer steigenden Zahl von Quellen analysieren lassen."

Als CTO von Teradata, dem führenden Anbieter von Data Warehousing und integriertem Marketingmanagement, verfügt Brobst über weitreichende Erfahrungen auf diesem Gebiet. Etliche Teradata Kunden verwalten Daten in der Größenordnung von mehreren Petabyte. Einige dieser Unternehmen, darunter beispielsweise eBay, durchsuchen Internetdaten mit Data Mining-Verfahren nach neuen Erkenntnissen. Während Brobsts Tätigkeit als CTO hat Teradata als erster Anbieter eine Datenbank-Plattform auf den Markt gebracht, die ausschließlich mit Solid State Disks (SSD) ausgestattet ist. Mit dieser Plattform können Unternehmen riesige Datenmengen in Echtzeit analysieren und die Ergebnisse für ihre Entscheidungen nutzen. Brobst tritt häufig als Dozent und Referent auf Veranstaltungen des Data Warehousing Institute in Erscheinung.

"Die meisten Behörden werden künftig eine Reihe analytischer Datenbankanwendungen einschließlich Data Warehouse-Plattformen, MapReduce und anderen Technologien einsetzen", sagte Richard Winter, President des auf extrem große Datenverarbeitungslösungen spezialisierten Beratungsunternehmens Winter Corporation. "Ohne eine klar definierte Strategie werden sie nicht das Werkzeug finden, das sich für ihre Anforderungen am besten eignet."

Weiterführende Informationen

- "Sensor Networks Top Social Networks for Big Data" - Interview mit Stephen Brobst, Chief Technology Officer, Teradata
- "Dealing with the explosion of data" - Podcast mit Stephen Brobst, Chief Technology Officer, Teradata
- "Teradata to buy Aster Data systems" - Infoworld.com
- "Big Data: It's Going Mainstream and It's Your Next Opportunity" - Teradata Magazine
- "When will you have zettabytes of data?" - Other World Computing Blog
- "In New Military, Data Overload Can Be Deadly" - New York Times
- "The Internet of Things" - McKinsey & Company
- "What is Big Data, Why Should You Care and How Can You Deal with Big Data Challenges?" - Podcast mit Dan Graham, General Manager for Enterprise Systems, Teradata

NITRD Working Group

Das Federal Networking and Information Technology Research and Development (NITRD) Program bezeichnet die Organisation, mit der die US-Bundesregierung ihre nichtgeheimen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen für Netzwerk- und Informationstechnologien koordiniert. Im Jahr 2010 hat der PCAST die vierzehn Mitglieder der Arbeitsgruppe ernannt, die mit ihren Einschätzungen helfen sollen, die Führungsrolle der USA bei Hochleistungsrechnern, in den Naturwissenschaften und im Maschinenbau zu sichern.

Kontakt

Teradata Deutschland
Dachauer Str. 63
D-80335 München
Sandra Ertel
Teradata GmbH
Public Relations Central Europe
Frieder Pfleghar
Communication Harmonists
Social Media