Rösler: "Frühjahrsbelebung sorgt für neue Rekorde auf dem Arbeitsmarkt"

(PresseBox) (Berlin, ) Zu den heute vom Statistischen Bundesamt und der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler:

"Die Frühjahrsbelebung hat dem Aufschwung der deutschen Wirtschaft einen zusätzlichen Schub verliehen. Dadurch konnte die Arbeitslosigkeit bereits im Mai wieder die Drei-Millionen-Grenze unterschreiten. Die Erwerbstätigkeit erreicht neue Rekorde. Seit der Wiedervereinigung waren in Deutschland in einem April niemals mehr Menschen in Beschäftigung.

Nach dem besonders kräftigen Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2011, das stark von Nachholeffekten beeinflusst war, setzt sich der Aufschwung mit einem soliden Wachstumstempo fort. Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen ist weiterhin hoch. Auch im nunmehr etwas ruhigeren Konjunkturverlauf erwarte ich deshalb noch einige positive Nachrichten vom Arbeitsmarkt.

Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt sind ein Beleg dafür, dass der Aufschwung die Bürgerinnen und Bürger erreicht. Dabei eröffnet das wirtschaftliche Wachstum gerade auch Erwerbslosen bessere Beschäftigungschancen und eine stärkere Teilhabe am Wohlstand."

Hintergrundinformationen:

Wie das Statistische Bundesamt heute meldete, waren im April 2011 rund 40,7 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) erwerbstätig. Das waren 515 000 Personen oder 1,3 Prozent mehr als im April 2010.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung stieg im März auf 28,1 Millionen Personen. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, ergab sich gegenüber dem Vormonat eine Zunahme um 68.000 Personen.

Die Bundesagentur für Arbeit teilte heute mit, dass die Zahl der registrierten Arbeitslosen von April auf Mai um 118.000 Personen auf 2,960 Millionen zurückging. Der Vorjahresstand wurde um 276.000 unterschritten. Saisonbereinigt nahm die Zahl der Arbeitslosen im April gegenüber dem Vormonat um 8.000 ab.

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