Umfrage der Hotwire Gruppe: Digitale Medien stärken Rolle der PR

PR-Verantwortliche haben mehr Druck, höhere Budgets und mehr Verantwortung
(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Anlässlich der in München, Sydney, Paris und London durchgeführten Konferenz "Innovation in Communications" hat die Hotwire Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Holmes Report die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die der Frage nachgeht, welchen Erwartungen und Anforderungen Kommunikationsprofis gerecht werden müssen.

Die Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Kommunikations-Profis (84 %) Kommunikation als die Disziplin ansieht, die den größten Einfluss auf die Unternehmensreputation hat. Dennoch sitzen bei 59 Prozent der Befragten die PR-Verantwortlichen nicht in den Führungsgremien ihrer Arbeitgeber. Der Zuwachs digitaler Medien gilt für sie im Vergleich zu anderen wichtigen Bereichen wie Corporate Social Responsibility und Stakeholder-Management nunmehr als die beste Möglichkeit, um die Rolle der PR innerhalb der Organisation zu stärken.

Trotz der mangelnden Präsenz von PR-Verantwortlichen in den Führungsebenen haben 50 Prozent der Kommunikations-Verantwortlichen in 2011 ein höheres Budget zur Verfügung. Diese Entwicklung spiegelt den wachsenden Aufgabenbereich innerhalb der Branche wieder. Das bedeutet, dass Social Media einen wichtigen Platz im Kommunikationsmix von PR-Verantwortlichen einnimmt.

Knapp die Hälfte der Befragten gab an, dass die PR den meisten Einfluss über Social Media-Kanäle ausübt, 36 Prozent sahen diesen Einfluss beim Marketing. Das spiegelt sich auch in der Einteilung der Ressourcen wieder: Nur knapp ein Viertel (27%) der Befragten geben weniger als 10 Prozent ihres Budgets für Digtial und Social Media aus. Über 50 Prozent der Kommunikationsexperten geben jedoch mehr als zehn bis 20 Prozent allein in diesem Bereich aus.

Die Umfrage untersuchte auch die Auswirkungen von Social Media auf lokale und global abgestimmte Kommunikations-Kampagnen. 22 Prozent der Kommunikationsbefragten gaben an, dass Social Media zu mehr lokal gesteuerten PR-Initiativen geführt haben, genauso viele waren allerdings der Meinung, mehr globale Kampagnen erstellt zu haben.

"Das sind unglaublich aufregende Zeiten für die Kommunikationsbranche", sagt Brendon Craigie, CEO der Hotwire Gruppe. "Die Voraussetzungen sind gegeben, dass auch PR-Verantwortliche bald einen Platz in den Führungsgremien einnehmen werden. Damit dies geschehen kann, müssen wir größer denken, anspruchsvoller bei der Erfolgsmessung sein und mutiger in der Art und Weise, wie wir die Chance nutzen. Es hat uns gefreut, dieser Branchendiskussion mit unseren internationalen Konferenzen Innovation in Communication eine Plattform zu bieten."

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Karolin Halusa
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