Geplantes Defizit für 2011 sinkt auf 47,6 Millionen Euro

Regionsverwaltung schlägt Nachtragshaushalt vor
(PresseBox) (Hannover, ) Die Region Hannover drosselt weiter ihr Haushaltsdefizit. Das teilt Regionspräsident Hauke Jagau mit. Im Juni soll die Regionsversammlung daher einen Nachtragshaushalt beschließen - so die Empfehlung der Verwaltung. Der strukturelle Fehlbetrag sinkt dann von geplanten 95,1 Millionen Euro auf 47,6 Millionen Euro. "Das ist eine erfreuliche Entwicklung", sagt Jagau. Finanzdezernentin Barbara Thiel betont: "Wir setzen den Konsolidierungskurs des vergangenen Jahres fort." In der neuen Kalkulation sind Minderausgaben im Sozialbereich in Höhe von 13 Millionen Euro, eine Senkung der Zinsen für Liquiditätskredite um elf Millionen Euro sowie Mehreinnahmen in Höhe von 30 Millionen Euro bei den Kreisschlüsselzuweisungen eingerechnet. Darüber hinaus findet das Bildungs- und Teilhabepaket mit Ertrag und Aufwand in Höhe von je 25,9 Millionen Eingang in den Nachtragshaushalt. Bei den Aufwendungen sind zusätzlich sieben Millionen Euro für erforderliche Rückstellungen im Bereich Personal eingerechnet worden, die die Ergebnisrechnung belasten.

Notwendig wird der Nachtragshaushalt aber in erster Linie aufgrund des Vorschlags der Regionsverwaltung, einen Großteil der Schulden des Zoos in Höhe von 25 Millionen Euro zu übernehmen, so dass der Zoo in Zukunft fast schuldenfrei agieren kann. Im Gegenzug - so der Vorschlag der Verwaltung - wird ab 2012 der jährliche laufende Zuschuss in Höhe von drei Millionen Euro für den Zoo gestrichen. Auch der für 2011 noch nicht gezahlte Zuschussanteil in Höhe von 0,5 Millionen Euro entfällt. Für den Nachtragshaushalt bedeutet das, dass die Kreditermächtigung der Region Hannover von 41,5 Millionen Euro auf 66,5 Millionen Euro steigen muss, um die Zoo-Schulden zu tilgen.

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