Hochspannungsleitung bringt Windstrom ins Netz

Teilstück der 110.000-Volt-Freileitung zwischen Güstrow und Wismar geht in Betrieb
Noch im März montierten Fachkräfte der Firma SAG die Leiterseile an die neuen Hochspannungsmaste. Foto WEMAG/Rudolph-Kramer (PresseBox) (Neukloster,, ) Die WEMAG Netz GmbH (WNG) hat am Mittwoch, den 1. Juni den ersten Bauabschnitt der neuen Hochspannungsleitung zwischen Güstrow und Wismar in Betrieb genommen. Das etwa 32 Kilometer lange Teilstück verbindet die Umspannwerke Wismar und Langen Trechow. Seit dem Baubeginn im Oktober 2010 sind hier innerhalb weniger Wochen 120 Gittermaste aufgestellt worden. Im März dieses Jahres konnte mit den Seilzugarbeiten begonnen werden. Für dieses Teilstück hat die WEMAG rund 13 Mio. Euro investiert. "Damit gehört dieses Projekt zu den größten Bauvorhaben in der jüngsten WEMAG-Geschichte", sagte WNG-Geschäftsführer Mario Ehrich. Der Neubau ist ein gemeinsames Projekt mit der E.ON edis. Die Freileitung ist erforderlich geworden, um insbesondere den Strom aus Windkraftanlagen zu den Umspannwerken zu transportieren. Für die Ausführung des Projektes hat die WEMAG mit der SAG Montagegesellschaft Gifhorn und der LTB Leitungsbau GmbH Dresden zwei erfahrene Unternehmen erneut unter Vertrag genommen. Es ist geplant, die Arbeiten für das anschließende Teilstück bis zum Abzweig Bützow im Juli 2011 abzuschließen. Die Fertigstellung der gesamten Leitung ist für 2013 vorgesehen.

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