Die Kleinen sind die ganz Großen

Studenten aus Trier und Eberswalde auf den Spuren der Weltmarktführer in der Region Heilbronn-Franken
Studenten aus Trier und Eberswalde - hier vor der Kunsthalle Würth in SChwäbisch Hall - sind unterwegs in der (PresseBox) (Heilbronn, ) Dass gerade im Mittelstand hervorragend aufgestellte und weltweit agierende Unternehmen zu finden sind, das haben 50 Studenten mit ihren Professoren aus Trier und Eberswalde bei ihrem Besuch in der „Region der Weltmarktführer“ erfahren. Drei Tage waren Sie in der Region unterwegs, um herausragende Unternehmen kennenzulernen. Die Mehrzahl der Hochschulstudenten kann sich nun vorstellen, später bei einem der Unternehmen zu arbeiten. Bereits seit über zehn Jahren pflegt die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) ein Hochschulnetzwerk in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden und führte seitdem über 3.000 Unternehmen durch die Region Heilbronn-Franken.

„Die jungen Leute waren sehr überrascht über die hohe Dichte gut geführter, innovativer Firmen in der Region und die Vielzahl leistungsstarker Mittelständler mit weltweiter Präsenz“, sagt WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch. Obwohl die meisten Studenten vorher nie hier waren und diese Region vorher nicht kannten, können sich jetzt, nach der Exkursion, die meisten Unternehmen wie Groninger (Crailsheim), ebmpapst oder kocherplastik als künftigen Arbeitgeber vorstellen.

Die Gruppe aus Eberwalde, 22 Masterstudenten mit dem Schwerpunkt Marketing Management, besuchten zusammen mit ihrem betreuenden Professor Dr. Gerd Peters die Unternehmen Friesland Campina in Heilbronn, Klafs, den Weltmarktführer Sauna und Spa und Recaro Aircraft Seating, Weltmarktführer bei Flugzeugsitzen, in Schwäbisch Hall sowie Würth, den Weltmarktführer für Befestigungstechnik in Künzelsau.

Die 26 angehenden Wirtschaftsingenieure mit der Fachrichtung Fahrzeugbau aus Trier reisten zusammen mit ihren Professoren Dr. Armin Wittmann und Dr. Michael Schuth zu den Weltmarktführern ebmpapst in Mulfingen, Groninger und Voith Turbo in Crailheim sowie kocherplastik in Sulzbach-Laufen.

Auch für die teilnehmenden Firmen sind die Exkursionen eine gute Gelegenheit, sich bei künftigen Fach- und Führungskräften als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Im Kampf um Talente steht die Region mit 100 Regionen in Deutschland und 1.100 Regionen in Europa im Wettbewerb. Qualifizierte Fachkräfte sind mobil und wählen ihren Arbeitsplatz nach den für sie besten Bedingungen aus.

Wer sich als Unternehmen international als starke Arbeitgebermarke positionieren kann, ist im Vorteil. „Die Unternehmen sollten deshalb die Beurteilungen der Studenten ernst nehmen und an ihrem Image als Arbeitgeber feilen“, sagt dazu Steffen Schoch. Jeder Besuch und jede Präsentation wird anschließend analysiert und mit den Unternehmen durchgesprochen. „Wir wollen die Unternehmen unterstützen bei ihrer Fachkräfteansprache“, so Schoch. Er sieht auch Bedarf darin, die Unternehmen bei der Erarbeitung ihrer Präsentationsunterlagen zu unterstützen, Informationstools für deren Internetseiten über die Angebote der Region anzubieten und gemeinsam mit den Unternehmen Zielhochschulen zu definieren, wo diese ihre Fachkräfte rekrutieren möchten.

Auch die Region selbst arbeitet stetig an ihrer Marke mit dem Ziel, Gehör im harten nationalen und internationalen Wettbewerb zu bekommen. Und das bekommt man nur dann, wenn man sich unterscheidet, Alleinstellungsmerkmale bietet und authentisch auftritt. „Eine klassische Marke hilft den Zielgruppen sich zu orientieren und sicher Entscheidungen zu treffen“, betont der Marketingfachmann Steffen Schoch. Heilbronn-Franken soll als „Region der Weltmarktführer“ Vertrauen liefern und für die Vernetzung der regionalen Potenziale das Dach bieten.

Mit einem Business-Knigge-Seminar mit Informationen vom „Smalltalk“ bis zur „Kultur am Tisch“ und einem Besuch der Ausstellung von Niki de Saint Phalle in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall kamen auch die weichen Standortfaktoren nicht zu kurz.

Bei der abschließenden Feedback-Runde war deutlich herauszuhören, dass die Studenten bisher die mittelständischen Unternehmen unterschätzt haben und viele dort sogar mehr Potenziale für sich erkennen können, als bei einem Großkonzern.


Hintergrund:

Hochschulnetzwerk vermittelt Fachkräfte, Diplomanden und Praktikanten in die Region

Die WHF hat über die Jahre hinweg ein weiträumiges Netzwerk unter Hochschulen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden aufgebaut. Derzeit sind in dem Netzwerk 25 Hochschulen integriert, von Luzern über Linz und Potsdam bis hin zu Stralsund und s’Hertogenbosch. Das Netzwerk wird weiter ausgebaut. Neben den Unternehmensbesuchen werden über das Netzwerk auch sehr erfolgreich Diplomanden und Praktikanten vermittelt.

Auf der europaweit erfolgreichsten und umfangreichsten Akademikerjobbörse regiojobs24.de werden nunmehr seit über fünf Jahren qualifizierte Fachkräfte auf die beruflichen Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Region der Weltmarktkführer aufmerksam gemacht. Derzeit sind dort über 2000 offene Stellen von rund 430 regionalen Unternehmen für Akademiker abgebildet. Jährlich werden bis zu 1,8 Millionen Jobangebote Online aufgerufen.

Kontakt

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH
Weipertstraße 8-10
D-74076 Heilbronn
Steffen Schoch
Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH
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