Neues Internet-Protokoll: Websites von vier Millionen Domains ab sofort auch per IPv6 erreichbar

(PresseBox) (Berlin, ) "Heute wird Geschichte geschrieben, aber die Menschen werden es wohl nicht merken - und genau so soll es sein", sagt Damian Schmidt, Vorstandsvorsitzender der STRATO AG. Anlässlich des weltweiten IPv6-Tags aktiviert STRATO das neue Internet-Protokoll für alle Kundenwebsites zusätzlich zum bestehenden Protokoll IPv4. "Damit sind alle unsere Kundenwebsites auch über das neue Protokoll erreichbar, und weder unsere Kunden oder deren Website-Besucher müssen dafür etwas tun. So geben wir einen wichtigen Impuls für den flächendeckenden Einsatz von IPv6", so Schmidt weiter.

STRATO unterstützt damit den internationalen IPv6-Tag, an dem zahlreiche große Anbieter das neue Internet-Protokoll testen werden.

"Wir planen jedoch, IPv6 dauerhaft zu aktivieren, da wir bei unseren internen Tests schon ein sehr gutes Qualitätsniveau erreicht haben", sagt Schmidt. Die Aktivierung einzelner Dienste im Tagesverlauf wird STRATO auf Twitter unter http://twitter.com/strato_ag veröffentlichen und auch dort für Feedback und Hinweise zu IPv6 bereitstehen.

Zusätzlich aktiviert STRATO IPv6 auch für den E-Mail-Abruf und -Versand, für die Webshops sowie für die Dienste FTP und SSH. Auch die Seite www.strato.de und der Login-Bereich unter www.strato.de/login wird per IPv6 erreichbar sein.

Bereits seit 2009 unterstützen die Dedizierten Server bei STRATO IPv6 zusätzlich zu IPv4 - damit war STRATO der erste große Serveranbieter in Europa, der IPv6 in großem Maßstab ausgerollt hat. STRATO hat IPv6 in dieser Produktlinie zuerst implementiert, da Kunden mit einem eigenen Server oft selbst IPv6 administrieren müssen. Durch die frühe Einführung des neuen Standards hatten Kunden mit einem Dedizierten Server von STRATO genug Zeit, das neue Protokoll zu testen und ihren Server gegebenenfalls anzupassen.

IPv6 löst zahlreiche Probleme des bisherigen Protokolls IPv4, allen voran die sich zuspitzende Adressknappheit. Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, benötigt eine IP-Adresse. Mit der bisherigen Ziffernfolge des Standards IPv4 lassen sich rund vier Milliarden Adressen bilden. Wurde dieses System bei seiner Einführung vor knapp dreißig Jahren noch als zukunftssicher angesehen, so stößt es derzeit an seine Kapazitätsgrenze: Die letzten fünf großen Adressblöcke wurden im Februar dieses Jahres vergeben. Ohne zusätzliche Adressen ist ein weiteres Wachstum des Internets jedoch nicht möglich. Die Ablösung des in die Jahre gekommenen Standards IPv4 ist daher nicht nur dringend notwendig, sondern tatsächlich auch schon im vollen Gange.

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Christina Witt
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