Vereinbarung zwischen Roche und UCLA ermöglicht Stammzell- und Krebsforschern frühen Zugang zu modernsten Technologien für die medizinische Forschung

(PresseBox) (Madison, Wisconsin (USA), ) Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) und die University of California in Los Angeles (UCLA) haben vereinbart, dass UCLA-Wissenschaftler aus den Bereichen Stammzellforschung und Krebsforschung Zugang zu aktuellen Roche-Technologien erhalten, um mit erweiterten Forschungsmöglichkeiten schneller Fortschritte beim Verständnis komplexer Krankheiten zu erreichen.

Die Wissenschaftler des Eli and Edythe Broad Center of Regenerative Medicine and Stem Cell Research an der UCLA und des Jonsson Comprehensive Cancer Center der UCLA können nützliche Technologien direkt aus den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Roche nutzen, beispielsweise Microarraysysteme der neuesten Generation oder Geräte zum Hochdurchsatz-Screening, zur Erstellung von Genexpressionsprofilen und zur Exomsequenzierung.

"Die Ergebnisse, die von den UCLA-Wissenschaftlern bei der Arbeit mit diesen Technologien erhalten werden, wird Roche neue Einblicke in die akademische Forschung ermöglichen und dbaie helfen, das Produktportfolio von Roche optimal abzustimmen und neue Anwendungsmöglichkeiten für die Geräte zu entwickeln.", sagte Dr. Michael Teitell, ein an beiden Instituten arbeitender Forscher, der an der Planung der Kooperation beteiligt war.

Ziel dieser Vereinbarung ist der Beginn einer gemeinsamen Entwicklung noch effektiverer Technologien für den akademischen und kommerziellen Einsatz. Als Teil der Vereinbarung wird Roche die UCLA mit hochwertigen Reagenzien, Technologien und Bioinformatikprodukten unterstützen, die zur Suche nach neuen Biomarkern eingesetzt werden.

Dr. Frank Pitzer, Geschäftsführer von Roche NimbleGen, sagte: "Unser Hauptziel ist, die Wissenschaft mit modernsten Werkzeugen für die Genomforschung auszustatten, die die Forschung erheblich beschleunigen können. Diese Kooperation ist ein neuer Ansatz zur engen Zusammenarbeit mit führenden Instituten wie der UCLA in frühen Phasen der Forschung zur Entdeckung neuer prädiktiver Biomarker." Dr. Pitzer meinte weiter: "Durch die Zusammenarbeit in diesen frühen Phasen können wir unsere Technologien optimieren und die geforderte Unterstützung zur Verbesserung von Nachweis und Analyse liefern, was die Erfolgsquote bei der Entdeckung von Biomarkern erhöhen wird."

Die aus der Zusammenarbeit resultierenden Forschungsergebnisse werden in weiterführenden Studien auf ihre Relevanz für zukünftige klinische Anwendungen untersucht, so z. B. die mögliche Eignung neu entdeckter Biomarker als Angriffspunkte für neue Medikamente oder zur Diagnostik verschiedener Krankheiten.

Laut Dr. Teitell werden UCLA-Forscher Forschungsanträge für Projekte einreichen, die die neue Technologie nutzen sollen. Ein Gutachterausschuss aus Wissenschaftlern von Roche und der UCLA wird dann die Projekte auswählen, die die beste Ausnutzung der Technologie versprechen und die höchsten Erfolgschancen besitzen.

Weitere Informationen über Roche NimbleGen finden Sie im Internet unter www.nimblegen.com

Über die UCLA

Am Jonsson Comprehensive Cancer Center der UCLA arbeiten mehr als 240 Forscher und Ärzte daran, Krankheiten zu erforschen, zu verhüten, zu entdecken, zu bekämpfen, zu behandeln und über sie aufzuklären. Als eines der größten allgemeinen Krebszentren der USA ist das Jonsson Center der Forschungsförderung verpflichtet und der Umsetzung von Ergebnissen der Grundlagenforschung in wegweisende klinische Studien. Im Juli 2010 wurde das Jonsson Cancer Center von U.S. News & World Report erneut als eines der zehn besten Krebszentren der USA ausgezeichnet; diese Position hatte es in 10 der letzten 11 Jahre inne. Weitere Informationen zum Jonsson Cancer Center finden Sie auf der Homepage im Internet unter http://www.cancer.ucla.edu.

Das Stammzellzentrum wurde im Jahr 2005 mit einer Finanzierungszusage der UCLA von 20 Mio. Dollar über fünf Jahre gegründet. Eine 20-Mio.-Dollar-Spende der Eli and Edythe Broad Foundation im Jahr 2007 führte zur Umbenennung der Zentrums. Das Eli and Edythe Broad Center of Regenerative Medicine and Stem Cell Research verfolgt mit mehr als 200 Mitgliedern einen multidisziplinären Ansatz zur Kooperation von Naturwissenschaften und Medizin im Bemühen, adulte und embryonale Stammzellen des Menschen zu verstehen. Dazu werden Innovationen, Exzellenz und höchste ethische Standards in der Stammzellforschung angewendet, um Ergebnisse der Grundlagenforschung zu erhalten, die in spätere klinische Anwendungen zur Behandlung von Krankheiten münden sollen. Das Zentrum ist eine Kooperation der David Geffen School of Medicine, des Jonsson Cancer Center der UCLA, der Henry Samueli School of Engineering and Applied Science und des UCLA College of Letters and Science. Mehr zum Zentrum erfahren Sie auf der Homepage im Internet unter http://www.stemcell.ucla.edu.

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