Hochhaus durch Sanierung auf Passivhausniveau gebracht

"Einsparwunder" im Hinblick auf Energiekosten und CO2-Emissionen
Das durch Sanierung auf Passivhausstandard gebrachte Hochhaus ist das erste seiner Art in Deutschland (PresseBox) (Rehau, ) Die südlichste deutsche Großstadt, die jedes Jahr Millionen Touristen anlockt, ist ab sofort um eine Sensation reicher, denn im baden-württembergischen Freiburg steht das erste Hochhaus Deutschlands, das durch Sanierung Passivhausstandard erreichte. Aufgrund der guten Wärmedämmung und dem Zusammenspiel verschiedener Systemkomponenten werden im Sommer und im Winter weder eine klassische Heizung noch eine Kühlung benötigt. Die eingesetzten Fensterprofilsysteme von REHAU reduzieren den Wärmeverlust nach außen deutlich und leisten somit einen entscheidenden Beitrag zur Energiebilanz des Gebäudes.

Abriss oder Sanierung? - Diese Frage stellt sich vielen kommunalen Verantwortlichen. Die Freiburger Stadtbau GmbH entschied sich für die zweite Variante. Bis 2020 werden in die Neugestaltung des Stadtviertels Weingarten-West insgesamt rund 114 Millionen Euro investiert. Im Mittelpunkt der Sanierung steht dabei die Realisierung von energetischen Standards. Mit hocheffizienter Wärmedämmung der Außenwände und Decken, neuen Fenstern, moderner Heizungstechnik und Installationen soll in den durchweg über 40 Jahre alten Gebäuden Neubauqualität bis hin zum Passivhausstandard erreicht werden. Von Passivhausstandard spricht man, wenn ein sehr guter Wärmeschutz und eine Zu-/Abluftanlage zu einem extrem niedrigen Heizwärmebedarf führen und damit ein zusätzliches Heizsystem überflüssig wird.

Im Bereich der Wohngebäude hat sich diese Bauweise bereits durchgesetzt. Der Umbau eines aus den 60er Jahren stammenden, 16-geschossigen Gebäudes aber ist etwas Besonderes. Seit Ende 2010 steht in Freiburg das erste Hochhaus Deutschlands, das durch eine Sanierung auf Passivhausstandard gebracht wurde. Schon vor der Fertigstellung galt das Projekt in der Bugginger Straße 50 als ökologisches Vorzeigeobjekt. Nicht nur weil die Mieter zukünftig 80 Prozent weniger Heizenergie benötigen. Zudem können jährlich rund 60 Tonnen umweltschädliches CO2 eingespart werden, was die Umwelt deutlich entlastet.

Einen maßgeblichen Beitrag zu diesem Erfolg leisten die Fenstersysteme. Nachdem bei der Sanierung von Beginn an Wert auf höchste Wärmedämmung gelegt wurde, suchten die Verant-wortlichen nach Passivhaus geeigneten Fenstern, die gleichzeitig hohe Anforderungen an Statik und Luftdichtheit erfüllen. Mit 86 Millimetern Bautiefe und einer ausgeklügelten Mehrkammer-Technologie erzielt das REHAU Fensterprofilsystem GENEO die optimalen Voraussetzungen für maximale Energieeinsparungen. Da es aufgrund des Hightech-Werkstoffs RAU-FIPRO in den meisten Fällen ohne Stahlarmierung auskommt, gehören Wärmebrücken, die normalerweise durch integrierte Metallteile entstehen, der Vergangenheit an.

Insgesamt kamen rund 800 Fenstereinheiten aus GENEO in weiß und anthrazitgrau zum Einsatz. Überzeugt von der hohen Qualität der REHAU Systeme wurde zudem das Heizkörperanbindungssystem RAUTITAN im gesamten Gebäude verbaut.

Die aufwendige energetische Sanierung des Hochhauses in der Bugginger Straße 50 stößt international auf großes Interesse. So reisten bislang Besuchergruppen aus nahezu allen Teilen der Erde an, um sich über das Vorzeigeprojekt zu informieren. Dabei standen vor allem technische, finanzielle, aber auch soziale Fragen im Fokus. Die liebevoll genannte "Buggi 50" gilt mittlerweile als internationale Berühmtheit und als Aushängeschild der "Green City" Frei-burg.

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