DFKI auf der CeBIT 2003 - Future Computing für die Wissensgesellschaft

(PresseBox) () Saarbrücken und Kaiserslautern, 7.3.03- Im future parc der CeBIT zeigt das DFKI (Halle 11, Stand A21) Systeme und Prototypen, die aus unterschiedlichen Richtungen die Ziellinie des Future Computing anpeilen.

Forschungsbereiche wie Intelligente Benutzerschnittstellen, Sprachtechnologie, Wissensmanagement, Deduktion und Multiagentensysteme oder Wirtschaftsinformatik zeigen, wie man Zukunftsszenarien umsetzen könnte.

Dies wird gelingen, wenn die Interaktionsmöglichkeiten zwischen Mensch und Maschine durch Anpassung des Computers an den Menschen erweitert werden. Intuitive Bedienbarkeit, orts- und zeitunabhängige Verfügbarkeit, Einsatz von Softwareagenten und bedarfsgerechte Aufbereitung von Dokumentinhalten tragen zur Nutzung des Potenzials von IT-Systemen und somit zur Sicherung einer Spitzenposition im internationalen Wettbewerb bei.

Eine Schlüsselstellung kommt hierbei der Erschließung des World Wide Web als Wissensquelle zu. Das Internet als systemübergreifende Plattform aller heute existierenden heterogenen Informations- und Kommunikationsnetze ist der Fundus, aus dem Wissen geschöpft werden kann, wenn es gelingt die Flut von Informationen sinnvoll aufzubereiten.

Dieser Herausforderung stellt sich das DFKI mit einer Vielzahl von Exponaten.

So zeigt das Sprachtechnologie-Lab des DFKI die multilinguale Textextraktion "ExtraLink", die durch korrekte Analyse von Eigennamen das Spektrum einer Internet-Suche erheblich erweitert. Durch Techniken des Data Mining wie sie der Data Mining Tutor "DaMiT" vermittelt, können ebenfalls tiefer liegende Zusammenhänge erkannt und in verwertbare Ergebnisse überführt werden.

Intelligente Datenbankschnittstellen aus dem Transferzentrum AICommerce erlauben durch Eingabe frei formulierter Anfragetexte die intuitive Interaktion mit dem Internet. Systemprototypen wie m-Facts ermöglichen den natürlichsprachlichen Zugriff auf Informationen in Texten.

In vielen Anwendungsfeldern wird sich die Mensch-Maschine-Schnittstelle in den kommenden Jahren dramatisch verändern - ausgehend von heutigen Desktop-Oberflächen hin zu einer natürlichen Kommunikation mit anthropomorphen virtuellen Charakteren. Das Exponat "MagiCster" zeigt Avatare, die in einem virtuellen Verhandlungsraum die Interessen ihrer Benutzer vertreten.

Das bereits 2002 als Forschungsgruppe integrierte Institut für Wirtschaftsinformatik ist in diesem Jahr erstmals mit zwei Exponaten auf dem Stand des DFKI vertreten. Unter anderem wird mit CASET ein integriertes Rahmenkonzept für die systematische Entwicklung von Dienstleistungen vorgestellt.

Die orts- und zeitunabhängige Verfügbarkeit und damit das Thema Mobility ist ein Teilaspekt im Spektrum der Mensch-Technik-Interaktionsmöglichkeiten. Dazu wird Zukunftspreisträger Prof. Dr. Wolfgang Wahlster im Rahmen einer Podiumsdiskussion 13.03.03 um 10:30 Uhr auf dem future talk Forum (Halle 11, D14) zu hören sein. Mit Dr. Andreas Goerdeler vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Berthold Butscher, stellvertretender Institutsleiter Fraunhofer-Institut FOKUS, Berlin und weiteren Gästen wird er über den Aufbau mobiler Infrastrukturen in Deutschland und Europa diskutieren.

Das Thema Future Computing wird auch am 14.03.02 auf dem future talk Forum in Halle 11 im Vordergrund stehen. Teleworking, Knowledge Management, Home Automation, Mobilitätsforschung, E-Learning und Mobile Business sind Themen des Tages. Referenten und Diskutanten stammen aus den Hochschulen, den Wissenschafts- und Forschungszentren und aus den Entwicklungsabteilungen der Industrie. Koordinator und Moderator dieses Programms ist Reinhard Karger, Leiter Unternehmenskommunikation des DFKI.

Besuchen Sie uns in Halle 11, Stand A21 und diskutieren Sie mit uns über die Zukunft!

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