Streikkundgebung beim Schwarzwälder Boten

Streikkundgebung in Oberndorf (Foto: Pia Grund-Ludwig) (PresseBox) (Berlin, ) An ihrem 16. Streiktag erhielten die Kolleginnen und Kollegen des Schwarzwälder Boten Unterstützung von den Redaktionen der Stuttgarter Zeitung, der Stuttgarter Nachrichten, des Reutlinger Generalsanzeiger, des Schwäbischen Tagblatts, der Südwestpresse Ulm, des Südkurier und des Mannheimer Morgen. Forderung des Streiks ist die Wiedereinführung des Tarifvertrags beim Schwarzwälder Boten. Über 300 Journalisten, darunter auch Thomas Godawa, Vorsitzender des DJV Baden-Württemberg, kamen bei der Streikkundgebung am Verlagssitz in Oberndorf und auf dem Marktplatz zusammen. Die Streikbereitschaft der Belegschaft ist nach wie vor hoch, seit Mittwoch dieser Woche sind auch die Volontäre im Streik. Prominente Unterstützung gab es am heutigen Freitag durch ver.di-Chef Frank Bsirske als Redner auf der Kundgebung. Er kritisierte die Mentalität der Geschäftsführung, mit dem Schwarzwälder Boten einen Versuchsballon für den Ausstieg aus dem Tarif zu starten. Der Streik sei darauf die richtige Antwort, so Bsirske. Richard Rebmann, Chef der Südwestdeutschen Medienholding, solle wieder zur Sozialpartnerschaft zurückkehren, forderte Andreas Denner, Betriebsratsvorsitzender der Stuttgarter Nachrichten. "Ich hoffe, dass sich die Geschäftsleitung jetzt gesprächsbereit zeigt" kommentierte Christoph Holbein, Betriebsrat beim Schwarzwälder Boten. Es habe sich gezeigt, dass die Geschäftsführung ihre Pläne nicht klammheimlich durchsetzen könne.

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