BMWi unterstützt Unternehmen bei Steigerung von Rohstoff- und Materialeffizienz

Rösler: "BMWi-Innovationsgutscheine sichern Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands!"
(PresseBox) (Berlin, ) Um die Rohstoffversorgung des Innovations- und Technologiestandorts Deutschland zu optimieren, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Anfang August die Einsatzmöglichkeiten der so genannten BMWi-Innovationsgutscheine ausgeweitet. Bereits seit Mai 2010 können kleine und mittlere Unternehmen diese Gutscheine für Beratungen zur Professionalisierung des betrieblichen Innovationsmanagements nutzen. Nach den neuen Vorgaben können die Innovationsgutscheine jetzt auch für eine qualifizierte Beratung zur Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz eingesetzt werden.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Deutschland ist auf eine gute und verlässliche Versorgung mit Rohstoffen angewiesen. Ein wichtiger Baustein dieser Versorgung ist eine hohe Rohstoff- und Materialeffizienz in den Unternehmen. Hier gilt: Weniger ist häufig mehr! Ein effizienter Umgang mit Rohstoffen und Materialien ist unverzichtbar, um die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit gerade der mittelständischen Unternehmen langfristig zu sichern. Die BMWi-Innovationsgutscheine helfen dem Mittelstand, seine Rohstoff- und Materialeffizienz schnell und einfach zu steigern und seine Kosten zu senken."

Die neuen Gutscheine decken als vollwertiges Zahlungsmittel 50 Prozent der Ausgaben für eine qualifizierte Beratung zur Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie autorisierte Materialeffizienzberater spüren mit einem neutralen "Blick von außen" Materialverluste bei Produkten und in der Produktion auf und schlagen konkrete Maßnahmen zur Verringerung des Rohstoff- und Materialeinsatzes sowie Recyclingaktivitäten vor. Erfahrungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie aus bisherigen Materialeffizienzberatungen zeigen, dass pro Unternehmen im Jahr durchschnittlich Materialkosten in Höhe von 2,4 Prozent des Umsatzes eingespart werden können.

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