Beck et al. Services Report stellt Nachholbedarf bei Infrastrukturmanagement fest

Self-Service Strukturen fehlen, externe Cloud-Angebote adressieren Mittelstand zu wenig
(PresseBox) (München, ) Das IT-Dienstleistungsunternehmen Beck et al. Services hat heute seinen Report "IT Reality-Check - Spannungsfeld moderne Infrastruktur" veröffentlicht. Ziel der dritten Erhebung einer insgesamt dreiteiligen Serie war es, den Status Quo der Modernisierung von IT-Infrastrukturen in deutschen Unternehmen zu ermitteln. Dies wurde konkret über die Ziele der IT Organisationen, die konkreten Maßnahmen und Umsetzungspläne sowie die Barrieren bei der Realisierung abgefragt. Der Report wurde von Berlecon Research, ein Unternehmen der weltweit tätigen Marktanalyse- und -Beratungsgesellschaft Pierre Audoin Consultants (PAC) erstellt. Basis hierfür lieferte eine Befragung von 100 ITK-Verantwortlichen aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in Deutschland, die im Zeitraum zwischen Februar und April 2011 durchgeführt wurde.

"Collaboration und Anwenderzufriedenheit können nur strategisch und wirksam durchgeführt werden, wenn das Fundament dafür stimmt. Das richtige Infrastrukturkonzept muss stehen. Wir wollten mehr Einblick in den Bereich erhalten, der bisher als tragende Säule der IT galt und sich derzeit stark im Umbruch befindet," beschreibt Siegfried Lautenbacher, Ge-schäftsführer von Beck et al. Services seine Beweggründe.

Als wichtigste Ziele bei der Modernisierung definieren die IT-Verantwortlichen ein verein-fachtes Infrastrukturmanagements sowie Senkung der IT-Anschaffungs- und Lizenzierungs-kosten. Überraschend hierbei: nicht etwa die Flexibilitätsziele, wie von Cloud-Anbietern pro-pagiert, werden hier angeführt. Die Kernanforderungen lauten einfacher und kostengünsti-ger. Flexibilität spielt für die ITK-Entscheider demnach eher eine untergeordnete Rolle. Nur jeder fünfte Befragte stufte sie als sehr relevant ein.

Ca. 80% aller Befragten haben bereits ihre Backend-Systeme virtualisiert und 2/3 beschäftigen sich derzeit mit Standardisierung und Konsolidierung der gesamten IT-Infrastruktur. Knapp 40% führen bereits Desktop-Virtualisierung durch. Von nachrangiger Bedeutung sind die sogenannten Self-Service-Strukturen, Infrastrukturleistungen die selb-ständig von den Fachbereichen abrufen werden können. Nur etwa 10% setzen diese Struk-turen bereits um.
Externe Cloud-Angebote werden bisher von 13% der IT Organisationen in Anspruch ge-nommen. Die Mehrheit der Befragten sieht in Zeit- und Personalmangel die größten Barrie-ren auf dem Weg zur modernisierten IT-Infrastruktur. Ein weiterer Hinderungsgrund sind laut Angaben ungenügende Angebote der Cloud-Provider. Konkret geben die Befragten an, Sie haben Sicherheitsbedenken und möchten sich nicht in die Abhängigkeit eines Anbieters begeben.

Dr. Andreas Stiehler, Director bei PAC/Berlecon und Leadanalyst der Erhebung sieht Anbie-ter wie Anwender in der Pflicht: "Auch wenn viele Angebote noch unausgereift sind, sollten sich Anwenderunternehmen jetzt der Cloud-Diskussion öffnen, um ihre eigene Kompetenz für das Sourcing und die Governance der externen Angebote auszubauen."

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