Rösler und Bahr stellen "Exportinitiative Gesundheitswirtschaft" vor

(PresseBox) (Berlin, ) Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Branchen in Deutschland. Ihre Unternehmen erwirtschaften rund 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und gehören mit einem Beschäftigtenanteil von etwa 13 Prozent zu den größten Arbeitgebern der deutschen Wirtschaft.

Die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen wächst weltweit. Bis 2030 könnte sich der Umsatz mehr als verdreifachen. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie, die das des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Auftrag gegen hat.

Damit auch die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft von der weltweit steigenden Nachfrage nach Gesundheitsprodukten profitieren, hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, gemeinsam mit dem Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, heute in Berlin die Exportinitiative des Bundeswirtschaftsministeriums "Health made in Germany" vorgestellt.

Bundesminister Rösler: "Die Gesundheitswirtschaft ist eine unserer bedeutendsten Branchen und ein wichtiges Zukunftsfeld. Dort schlummern viele Potenziale, vor allem im Exportbereich. Mit der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft möchten wir dazu beitragen, diese Potenziale auszuschöpfen und damit auch das Wirtschaftswachstum in Deutschland zu verstetigen. Mehr Zusammenarbeit gerade zwischen kleinen und mittleren Unternehmen ist beim Export von Gesundheitsleistungen besonders notwendig. Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft will deshalb deutsche Unternehmen mit ihren Kunden und Partnern im Ausland zusammenbringen. Die Initiative soll den Unternehmen im Gesundheitsbereich eine Starthilfe geben. Danach ist die Wirtschaft selbst gefragt. Die Initiative soll nach einiger Zeit in die Hände der Wirtschaft übergehen."

Bundesminister Bahr: "Die Gesundheitswirtschaft ist ein Jobmotor und ein Wachstumsmarkt. Die Qualität deutscher Produkte und Dienstleistungen ist weltweit geschätzt. Mit unserer gemeinsamen Initiative und den bilateralen Gesundheitsprojekten des Bundesministeriums für Gesundheit unterstützen wir die deutschen Unternehmen dabei, neue Kontakte aufzubauen und neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen."

Die Exportinitiative sieht folgende Maßnahmen vor:

1. Die Vernetzung der bereits bestehenden Aktivitäten im Bereich der Außenwirtschaftsförderung der Gesundheitswirtschaft sowie die zentrale Darstellung auf einer Internetplattform
2. Die Umsetzung ergänzender Meetings unter Beteiligung der Wirtschaft in Arbeitskreisen
3. Die Bereitstellung relevanter Marktinformationen
4. Die Vernetzung einzelner Partner zur Bereitstellung von Systemlösungen
5. Die Unterstützung der Vermarktung im Ausland, insbesondere durch einen einheitlichen Internetauftritt und gezielte Marketingaktionen in den Zielländern

Zu der angestrebten Vernetzung hat das BMWi eine Plattform geschaffen. Als zentrales Instrument dazu dient ein eigens eingerichtetes Online-Portal (www.exportinitiative-gesundheitswirtschaft.de, www.health-made-in-germany.de). Die ersten Arbeitskreise mit Unternehmen und Verbänden der Gesundheitswirtschaft haben bereits getagt.

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Jennifer von Rymon-Lipinski
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