WDI AG nach ISO/TS16949 zertifiziert

Nathalie Dunger, IMB bei der WDI AG (PresseBox) (Wedel, ) Zertifizierungen sind in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken, belegen sie doch die Sorgfalt und akribische Zusammenarbeit aller Beteiligten eines Unternehmens nach bestimmten Anforderungen. Nach der ersten Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001 im Jahre 2002 sowie der DIN EN ISO 14001 wurde das Unternehmen WDI AG nun im Juli 2011 nach ISO/TS 16949:2009 zertifiziert. Mit dieser neuen Zertifizierung hat sich die WDI AG die von den Automobilherstellern angewendeten Regeln zu Eigen gemacht, die vor allem für ihre strengen Qualitätskontrollen bekannt sind.

"Die Herausforderung, sich neben der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 und DIN EN ISO 14001:2004 auch den sehr viel höheren Anforderungen der TS-Zertifizierung zu stellen, war neben dem eigenen Streben nach kontinuierlicher Verbesserung unserer Unternehmensprozesse auch die Folge von Aufträgen von Automobilherstellern sowie deren Zulieferer", erläutert Nathalie Dunger, verantwortlich für das IMS bei der WDI AG.

Obwohl die ISO/TS 16949:2009 sich primär auf die Konstruktion und Produktion von Komponenten sowie auf die entsprechenden Prozesse der Qualitätskontrolle innerhalb der herstellenden Unternehmen fokussiert, hat WDI entschieden, diesen Standard auf alle im Unternehmen relevanten Prozesse und die damit verbundenen Serviceleistungen anzuwenden.

Der internationale Standard ISO/TS 16949:2009 ist eigentlich speziell der Erstausrüstung des Automotiv Sektors gewidmet, welche von der IATF (International Task Force Automotive) entwickelt wurde, die sich aus europäischen, amerikanischen und japanischen Herstellern und Verbänden der Automobilindustrie zusammensetzt. Die ISO/TS 16949 enthält alle Anforderungen der DIN EN ISO 9001 sowie darüber hinaus spezifische Zusatzanforderungen des Automotiv-Bereichs. Der Standard ISO/TS 16949:2009 ist an den Prinzipien der maximalen Zuverlässigkeit der Produkte und Stabilität der Prozesse orientiert.

Dies gilt insbesonder für:

- Prozessoptimierung, zusammenfassbar in dem Ziel "Null Fehler"-Toleranz
- Einführung der Anwendung der Methoden FMEA, PPAP, APQP, SPC, MSA, Control Plan
- Motivierung und Schulung von Mitarbeitern für qualitätsrelevante Prozesse
- Notfallpläne für kontinuierliche Einsatzbereitschaft der Organisation
- Statistische Techniken für die Auswertung von Daten

Die Konformität der Anwendung des neuen Qualitätsmanagementsystems wird durch strenge regelmäßige Kontrollen sowohl durch interne Beauftragte als auch akkreditierte Stellen gesichert.

Auch vor dem Hintergrund der neuesten Ergänzungen des WDI Produktportfolios macht die ISO/TS16949 Sinn:

Das unlängst geschlossene Distributionsabkommen mit dem taiwanesischen Hersteller TXC Corporation, dem z.Zt. viertgrößtem Hersteller von frequenzbestimmenden Bauelementen weltweit, erweitert das bisherige Angebot an Komponenten für den Automotiv-Sektor. Das Produktsortiment von TXC sowie dem schon langjährigen Lieferanten AKER TECHNOLOGY wird durch weitere Produkte der Hersteller ABRACON, IQD sowie MICRO CRYSTAL ergänzt. Alle Produkte stammen aus TS16949 zertifizierten Produktionsstätten und sind nach AEC-Q200 qualifiziert.

"Wir bieten daher unseren Kunden auch für den Bereich der Automotiv-Anwendungen ein einzigartiges, optimal abgestimmtes Produktportfolio", so Gerd Reinhold, Produktmarketing FCP bei der WDI AG. "Auch den bisherigen, für unser Geschäftsmodell wesentlichen "Second-Sourcing"-Gedanken, können wir durch die Anzahl unserer Lieferanten in diesem Technologiesegment hervorragend nachkommen".

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WDI AG
Industriestr. 25a
D-22880 Wedel
Paul-Thomas Hinkel
pth-mediaberatung GmbH
Verena Schmitt
pth-mediaberatung GmbH

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