Spektakuläre Lasereffekte beim Live-Konzert von Jean-Michel Jarre in Monaco

Von links nach rechts: Hugo Bunk (LaserImage), Jean-Michel Jarre und Peter Vogt (Coherent). Im Hintergrund die beeindruckende Bühneninstallation im Hafen von Monaco (Port Hercule) (PresseBox) (Dieburg, ) Anlässlich der Hochzeit von Prinz Albert von Monaco wurden im Juli die Monegassen vom Brautpaar zu einer spektakulären Multimedia-Live-Performance von Jean-Michel Jarre eingeladen. Das Konzert fand unter freiem Himmel in einer sensationellen Kulisse, nämlich dem Hafen von Monaco, statt. Mit ungewöhnlichen Arrangements von elektronischer Synthesizer-Musik und außergewöhnlich synchronisierten visuellen Effekten wurde Jean-Michel Jarre weltbekannt, und verkaufte über 80 Millionen Tonträger. Das Mega-Event in Monaco war selbst für Jean-Michel Jarres Verhältnisse, der sehr hohe technische Maßstäbe setzt, eine bombastische Multimedia-Show: es wurden Vollfarben-Lasereffekte, eine LED-basierte Videowand, Lichtkanonen, und eine Laserharfe eingesetzt. Letztere war lange Zeit ein Markenzeichen von Jean-Michel Jarre. Wie in Konzerten von Jean-Michel Jarre üblich wurden zahlreiche fest programmierte Stücke aufgeführt, aber auch einige Live-Nummern gespielt, wie auch die Premieren der beiden Stücke "Wedding March" und "Vintage", die extra für diesen Anlass geschrieben wurden.

In Zusammenarbeit mit dem berühmten Licht-Designer Ignace D'haeze hat Jean-Michel Jarre die Choreographie entwickelt, und die Regie der Show übernommen. Die Lasereffekte wurden mit der Firma LaserImage erarbeitet. Es handelte sich hier um Vollfarben-Lasereffekte von roten, gelben, grünen und blauen Lasern mit einer Gesamtleistung von über 250 Watt, denn die riesigen Dimensionen dieser Outdoor-Performance erforderten derartige Leistungen. Die Laserharfe benötigte selbst auch noch 2 grüne Laser mit je 8 Watt Leistung. Rund 98% der gesamten Laserleistung von über 300 Watt stellten die Genesis-Taipan-Laser der Firma Coherent zuverlässig zur Verfügung.

Die Laserharfe, die aus 9 senkrechten Laserstrahlen besteht, wurde von Jean-Michel Jarre auf der Bühne live gespielt. Dabei hält er die Hand in die einzelnen Strahlen, und erzeugt so durch Unterbrechung dieses Strahls einen Ton. Jeder Strahl ergibt einen anderen Ton – wie bei einer echten Harfe. Ein Fußpedal gibt Jean-Michel Jarre die Möglichkeit, interaktiv die Töne zu verändern und die Form der Laserharfe zu verändern. So kann sie beispielsweise von einem Fächer in parallel laufende Strahlen umgewandelt werden. Die so genannten Strahleneffekte, in denen die Strahlverläufe durch Nebel sichtbar gemacht werden, machten den Rest der visuellen Lasereffekte aus.

Wie auch bei anderen prestigeträchtigen Mega-Events arbeitete LaserImage auch hier mit Genesis-Taipan-Lasern von Coherent, da sie robust und verlässlich sind, und zudem hervorragende Strahlcharakteristiken aufweisen. Diese Eigenschaften waren entscheidend für den Erfolg, als die Laser in 300 Metern Entfernung von der Bühne auf einer schwimmenden Betonplattform montiert wurden. Die große Distanz erforderte Laser einer ausgezeichneten Strahllagestabilität. Zudem mussten die Laser unter extremen Bedingungen arbeiten: salzhaltige Luft, große Temperaturschwankungen, und zum Teil intensivste Sonnenstrahlung. Selbst ein plötzliches Gewitter am Mittwoch Nachmittag, was den Betrieb der meisten anderen visuellen Effekte in den weiteren Stunden des Tages regelrecht lahm legte, hatte keine Auswirkungen auf den Betrieb eines dieser Laser. Und, wie letztlich von Jean-Michel Jarre und seiner Fangemeinde erwartet, liefen die Laser sowohl an der Generalprobe am Donnerstag als auch während der unvergessenen Show am Freitag fehlerlos.

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