Umfrage: Lieber ins Ausland als ein Hotdog sein - was Bewerber für einen Job machen würden

SHL-Umfrage ergibt: Gut ein Fünftel flunkert, Generation Praktika existiert weiter und wären Arbeitssuchende Arbeitgeber, wären Noten nicht wichtig
(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Gut jeder fünfte Arbeitssuchende (22,2%) würde bei seinen Bewerbungsunterlagen flunkern, wenn sich so die Chance auf einen guten Job bieten würde. Und jeder Sechste (17,2%) würde sogar einen Tag als Hotdog verkleidet durch die Fußgängerzone laufen. Fast die Hälfte der Bewerber würde aber ernsthaftere Maßnahmen ergreifen: Jeder Dritte (34,5%) würde sich auf sozialen Plattformen selbst vermarkten, um Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen. Ebenso würde mehr als jeder Dritte (36,1%) Feedback-Verfahren zur Persönlichkeit in Anspruch nehmen. Das ergab eine Online-Umfrage, die SHL, dem führenden Anbieter für Beratungsleistungen im Bereich Talent Management, unter 1.000 Befragten in Deutschland durchgeführt hat. Ziel war es, herauszufinden, was Bewerber alles tun würden, um einen guten Job zu bekommen.

Die Idee eine psychologische Beratung beispielsweise im Sinne einer Kompetenzanalyse vorzunehmen, hält Oliver Barth, Vice President Sales Central Europe und ebenfalls Pychologe für gut: „Psychometrische Verfahren, durch die Teilnehmer ein besseres Verständnis über ihre kommunikativen, sozialen oder persönlichen Kompetenzen erhalten, können ein gute Basis für zuversichtlichere Bewerbungsgespräche und eine gezieltere Auswahl interessanter und geeigneter Stellen sein. Deshalb bieten wir zum Beispiel den iPQ an, der die für ihn passenden Berufsoptionen aufführt sowie die Stärken und Schwächen des Teilnehmers analysiert. Dieses Wissen verleiht in der Bewerbungssituation Selbstvertrauen, sodass die Bewerber sich dann weder als Hotdog verkleiden, noch flunkern müssen.“

Keine Ende von Generation Praktikum
Trotz Wirtschaftsaufschwung suchen fast zwei Drittel aller Jobsuchenden in Deutschland länger als sechs Monate nach einer Stelle. Entsprechend hoch bleibt auch die Bereitschaft sich durch – auch längere unbezahlte - Praktika weitere Berufspraxis anzueignen. Rund Dreiviertel aller Teilnehmer (73,5%) waren bereit, mehr als drei Monate als Praktikant oder unbezahlter Arbeitnehmer zu jobben.

SHL untersuchte auch, nach welchen Kriterien die Stellensuchenden auswählen würden, wenn sie selber Arbeitgeber wären. Nur jeder Zehnte (9,9%) würde Noten als wichtigstes Kriterium sehen. Gut die Hälfte (54,1%) würde einen Blick auf die Bewerbungsunterlagen werfen, um innerhalb von fünf Minuten über die Eignung zu entscheiden. Die Hälfte würde die Bewerber googlen (43,4%) oder die bisherigen Arbeits- und Praktikumszeugnisse heranziehen (50,1%).

„Gute Noten sind ein wichtiges Kriterium. Es macht auch Sinn, Bewerber zu googlen oder einen Blick auf deren Unterlagen und Erfahrungen zu legen Aber Kompetenzen oder Potenziale erkennt man weder durch Noten noch durch Recherche, sondern in kompetenzbasierten Auswahlverfahren. Dazu zählen beispielsweise Persönlichkeitstests wie der OPQ. Kompetenzbasierte Auswahlverfahren helfen Unternehmen, die richtigen Bewerber zu finden und Bewerbern, vom passenden Arbeitgeber für die passende Stelle gefunden zu werden. Insofern schaffen testbasierte Auswahlverfahren Win-Win-Situationen“, schließt Oliver Barth.

Umfrageergebnisse im Überblick
* Fast zwei Drittel (61,3%) aller Deutschen suchen länger als sechs Monate nach einem Job

* Fast drei Viertel aller Jobsuchenden (73,5%) würden Praktika machen, die länger als drei Monate dauern

* 44,5% würden ins Ausland gehen; 22,2% in den Bewerbungsunterlagen oder im Bewerbungsgespräch lügen; 35,4% würden sich über Social Media vermarkten; 17,2% würden einen Tag lang als Hotdog verkleidet herumlaufen; 36,1% psychologische Beratung in Anspruch nehmen

* Wären sie Arbeitgeber würden … 54,1% einen Blick auf die Bewerbungsunterlagen werfen; 43,4% Bewerber googlen; 9,9% Noten als wichtigstes Kriterium hinzuziehen; 50,1% die bisherigen Erfahrungen zu Rate ziehen


Weitere Informationen
Um Arbeitssuchenden und Absolventen dabei zu helfen, das eigene Karrierepotenzial zu erkennen und die jeweils passenden Fähigkeiten und Stärken zu betonen, hat SHL die „iPQ Career Planner“-App für iPhones und iPads veröffentlicht. Diese lässt sich hier herunterladen: http://itunes.apple.com/...

Kontakt

SHL Saville & Holdsworth (Deutschland) GmbH
Speicherstraße 59
D-60327 Frankfurt am Main
Hannah Roericht
Hotwire
Social Media