Business Intelligence bei Schweizer Unternehmen

(PresseBox) (Münster, ) Das Thema Business Intelligence besitzt für Schweizer Unternehmen eine hohe Bedeutung - und dies sogar mit zunehmender Tendenz. Obwohl die meisten Unternehmen bereits eine Reporting-Lösung einsetzen, wird von jedem zehnten Unternehmen aktuell in diesen Bereich investiert.

Für 50 Prozent der Unternehmen in der Schweiz hat das Thema Business Intelligence momentan eine hohe oder sogar sehr hohe Bedeutung.

Nur wenige Interviewpartner attestieren diesem Bereich eine geringe Bedeutung für das eigene Unternehmen. Dies ergab eine Befragung von RAAD in Zusammenarbeit mit Software AG/IDS-Scheer und Itelligence bei mehr als 250 Führungskräften aus IT und Controlling in Schweizer Unternehmen des gehobenen Mittelstandes. Für knapp 40 Prozent der Befragten hat sich die Bedeutung des Themas in den vergangenen 12 Monaten sogar noch gesteigert.

Reporting-Funktionen werden ausgebaut

Da allerdings noch nicht alle über eine ausgereifte BI-Strategie verfügen und die Möglichkeiten von Business Intelligence flächendeckend nutzen, geht es hier vor allem noch um die Reporting- Möglichkeiten, die im Rahmen des BI umgesetzt werden. "Durch ein standardisiertes Reporting kann gesichert werden, dass alle Berichtsempfänger im Unternehmen standardisiert über gleich definierte Kennzahlen verfügen können und Berichtswege und Datenerhebung geregelt sind", so Dr. Cristian Wieland, Head of Analytics bei RAAD Research. Damit bildet Reporting einen entscheidenden Aspekt, mit dem sich Business Intelligence Lösungen befassen. So setzen die meisten Unternehmen auch bereits eine Reporting-Lösung ein. In der Regel (90 Prozent) wird dies durch eine Standardsoftware abgebildet, wobei hierunter auch noch knapp 11 Prozent rein excelbasierte Lösungen zu finden sind. Diese werden sukzessive abgebaut, wie auch insgesamt eine positive Investitionslage hinsichtlich der bestehenden Reporting-Lösungen zu finden ist. Es sind insgesamt zwei Prozent Neu-Investitionen in den Bereich Reporting zu beobachten. Neun Prozent investieren in bestehenden Systemumgebungen, hierunter fallen allerdings auch Excel-Ablösungen, also faktische Neu- Investitionen.

Excel in der Strategie berücksichtigen

Daneben steigt auch die Verbreitung von Business Intelligence-Lösungen in die Fachbereiche der Unternehmen an. Hier auf der Front-End-Seite wird Excel langfristig kaum wegzudenken sein. Die Verwendung von Excel in der Datenweiterverarbeitung hat sicherlich aus Sicht der Anwender viele Vorteile, da die Umgebung bekannt ist und die Funktionen verstanden und umgesetzt werden. Problematisch kann dies allerdings werden, wenn diese Weiterverarbeitung nicht explizit im Rahmen einer BI-Strategie berücksichtigt ist und es keine Regeln zum Umgang mit den Excelsheets gibt. "Wichtig ist es daher, die Quelle der Daten, Aktualisierungen und einzelen Prozessschritte sauber zu dokumentieren, um die Ergebnisse auch langfristig nachvollziehbar zu machen", erläutert Wieland die Ergebnisse der Studie. Für die IT bedeutet dies vor allem, in einer konsistenten BI-Strategie auch die excelaffine Fachbereichsseite nicht zu vergessen.

Kurzinformation zum Autor:

Dr. Cristian Wieland ist Senior-Analyst bei RAAD Research und verantwortet dort den gesamten
Bereich der Marktanalyse und Studienerstellung. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv
mit der Beobachtung der relevanten Marktentwicklungen. Seine Erfahrung als Berater für
strategische, taktische und operative Fragen gründet sich auf hunderte von Einzelprojekten mit
Soft- und Hardwareherstellern, sowie IT-Dienstleistern jeder Größe.

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