Hi-media Group gibt Ertragszuwachs und Rekordergebnis für das erste Halbjahr 2011 bekannt

Umsatzerlöse: 118 Millionen Euro (plus 8 %)
(PresseBox) (Paris, ) .
- Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit[1]: 9 Millionen Euro (plus 26 %)
- Ertrag nach Steuern: 5,1 Millionen Euro (1 Hj. 2010: minus 63 Mio. Euro)
- Bereich Payment verbleibt im Konzern

Der Online-Medienkonzern Hi-Media (ISIN FR0000075988 - HIM, HIM.FR), europäischer Marktführer für Online-Werbung und elektronischen Zahlungsverkehr im Internet, hat seine Ergebniszahlen für das erste Halbjahr 2011 bekannt gegeben.

Cyril Zimmermann, Gründer und CEO von Hi-Media, sagte zu den Halbjahreszahlen: "Hi-Media ist eindrucksvoll in die Gewinnzone zurückgekehrt und hat das bislang beste Ergebnis in einem ersten Halbjahr erzielt. Nach der strategischen Überprüfung wird unsere Marktstellung gefestigt und die aktuelle Strategie bestätigt. In Europa ist Hi-Media DER Marketing- and E-Commerce-Partner für die Digital-Content-Industrie. Wir werden das Unternehmen in den drei Geschäftsbereichen Advertising, Payments und Publishing so weiterentwickeln, dass wir unseren Kunden Werbung und Zahlungsverkehr aus einer Hand bieten können. Dazu werden wir die Integration dieser drei Bereiche zur Optimierung der Synergieeffekte vorantreiben."

Hi-Media Advertising: Aufwärtstrend bestätigt
Im ersten Halbjahr konnte der Konzern den Ende 2010 eingetretenen Aufwärtstrend mit einer leichten Steigerung der Veröffentlichungszahlen und einem Wachstum von 4,3 % bei unverändertem Konsolidierungskreis beibehalten (im Zuge der internationalen Neuordnung des Konzerns wurden einige unrentable Konzerngesellschaften im Jahr 2010 geschlossen). Dabei profitierte der Konzern vom Aufschwung auf dem Markt für gestaltete Anzeigen und vom Ausbau des Segments Performance Marketing.

Hi-Media Payments: hohes und nachhaltiges Wachstum
Das Onlinezahlungsgeschäft des Konzerns mit der Plattform Allopass (www.allopass.com) und der Internetbrieftasche Hi-Pay (www.hipay.com) erfreut sich weiterhin hoher Zuwachsraten. Die Zahlungen über Mobilfunkgeräte erhöhten sich um 33% und stellen jetzt 60 % des Gesamtvolumens dar. Hi-Pay hat die Schwelle von 600.000 Nutzern überschritten. Diese Nutzer schließen über mehr als 1200 Internetseiten Geschäfte ab.

Diese Dynamik dürfte insbesondere dank der von Hi-Media selbst entwickelten und vor kurzem auf den Markt gebrachten technischen Neuerungen - Skript für virtuelle Währungen, Zahlungslösung für Videos, Ausweitung der geographischen Abdeckung, Abonnementslösungen - im zweiten Halbjahr andauern. Zudem ist Allopass im Sommer von der französischen Zentralbank Autorité de Contrôle Prudentiel als Zahlungsdienstleister zugelassen worden und kann jetzt unter anderem Kreditkartentransaktionen abwickeln.

Hi-Media Publishing: Neubeginn
Der Bereich Publishing konnte den Umsatz entgegen den Stagnationserwartungen für 2011 steigern. Er bestätigte damit den 2010 eingeschlagenen Wachstumskurs und profitierte gleichzeitig von einer deutlich verbesserten Kostenstruktur.

Jeuxvideo.com wächst weiter und hat sich auf Dauer als führende Adresse im Internet (Zahlen von OJD Internet zufolge ist sie die Seite mit den zweithöchsten Besucherzahlen in Frankreich) und im Mobilfunk etabliert. Die übrigen Unterhaltungsseiten des Konzerns im Internet konnten ihre Zahlen im Berichtshalbjahr ebenfalls verbessern. Zudem hat Hi-Media auf der Internet-Nachrichtendienstseite Vertikal mit vivat.be und dem Multimedia-Buch www.lafrancedesreseaux.com neue Geschäftsmodelle erprobt.

Finanzlage

Verbesserte Rentabilität

Nach der Umstrukturierung im Jahr 2010 konnte Hi-Media Umsatz und Ertragskraft deutlich steigern.

Dank Umsatzsteigerung und Rentabilitätskontrolle wies der Konzern im Berichtszeitraum einen Gewinn aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 9 Millionen Euro aus. Das Ergebnis entspricht einer Verbesserung um 26 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 und bedeutet einen neuen Rekordwert für die ersten sechs Monate eines Jahres, die traditionell schwächer ausfallen als die zweite Jahreshälfte.

Die aktienbasierten Vergütungen, das Finanzergebnis und der Anteil am Überschuss assoziierter Unternehmen sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 unverändert. Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus den Gebühren für die Zulassung von Allopass Frankreich als Zahlungsdienstleister, der strategischen Überprüfung des Geschäftsbereichs Payment und den Kosten im Zusammenhang mit einem Betrugsfall außerhalb des Konzerns. Diese Aufwendungen konnten durch Beteiligungsverkäufe nahezu ausgeglichen werden. Der Periodenüberschuss vor Steuern belief sich auf 7,3 Millionen Euro, was ebenfalls einen Rekordwert für das erste Halbjahr darstellt.

Die Ertragsteuern beliefen sich auf 2,2 Millionen Euro, so dass sich ein Überschuss nach Steuern in Höhe von 5,1 Millionen Euro ergibt.

Gestärkte Bilanzstruktur

Hi-Media hat sich mit seinen Banken auf einen neuen langfristigen Konsortialkredit geeinigt und den im Zusammenhang mit der Akquisition von AdLINK Internet Media im Juni 2011 für einen Gesamtbetrag von 12 Millionen Euro erhaltenen Verkäuferkredit zurückgezahlt. Mit der Tilgung stärkt der Konzern seine Bilanz zum 30. Juni; die langfristigen Schulden in Höhe von 27 Millionen Euro sind im Vergleich zum Eigenkapital (108 Millionen Euro) weiterhin niedrig. Der Kassenbestand belief sich zum 30. Juni 2011 auf 14 Millionen Euro.

Ausblick

In der ersten Jahreshälfte unterzog der Konzern den Bereich Onlinezahlungsverkehr einer strategischen Überprüfung. Von den hinzugezogenen externen Beratern wiesen sowohl der Strategieberater Oliver Wyman als auch das Bankhaus NIBC auf das große Wachstumspotenzial des Konzerngeschäftsfelds Payment auf dem Markt für digitale Inhalte und insbesondere in den Segmenten Online-Videospiele und Nachrichten/Presse in ganz Europa hin. Darüber hinaus verzeichnete der Konzern dank seiner großen technischen Innovationskraft und außerordentlich starker Absatzzahlen in den letzten zwölf Monaten hohe Erträge und eine viel versprechende kurz- und mittelfristige Entwicklung.

In Europa und den USA lässt die sehr positive Entwicklung bei zahlungspflichtigen Inhalten in den Segmenten Videospiele, Videounterhaltung und Nachrichten ein Marktpotenzial von 25 Milliarden Euro im Jahr 2015 erwarten (Quelle: Oliver Wyman). Der Vorstand von Hi-Media hält es im Interesse der Aktionäre, des Unternehmens und der Beschäftigten für unverzichtbar, den Geschäftsbereich Payment im Konzern zu belassen und ihn weiter in die anderen Geschäftsbereiche Advertising und Publishing zu integrieren. Der Konzern wird unter Einsatz eigener oder externer modernster Technologieplattformen sein Leistungsspektrum weiter vergrößern, um seine Stellung als DER Marketing- and E-Commerce-Partner für die Digital-Content-Industrie in Europa zu festigen.

Der Halbjahresabschluss per 30. Juni 2011 ist unter "Corporate Information" auf der Konzern-Website (www.hi-media.com) erhältlich.

Diese Pressemitteilung stellt weder ein Angebot für den Verkauf noch eine Anfrage für den Kauf von Hi-media-Aktien dar. Weitere Informationen über Hi-media finden Sie auf unserer Website www.hi-media.com unter der Überschrift Corporate Information.
Etwaige Aussagen, die zukünftige Entwicklungen betreffen, entsprechen der soliden Einschätzung von Hi-media zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung, die naturgemäß Risiken und Unsicherheiten unterliegt. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass die tatsächliche Entwicklung erheblich von den hier gemachten Angaben oder Prognosen abweichen wird. Das geschäftliche Umfeld, in dem Hi-media tätig ist, befindet sich im ständigen Wandel, kontinuierlich treten neue Risiken, Erkenntnisse, Ereignisse oder Umstände auf. Hi-media übernimmt daher ausdrücklich keine Haftung für die Aktualität und Richtigkeit der zukunftsbezogenen Aussagen.

1 Vor aktienbasierter Vergütung und außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen.
2 Wir weisen darauf hin, dass Umsatz und Bruttogewinn des Konzerns nicht der Summe aus der Addition der drei Bereiche Verlagswesen, Onlinewerbung und Mikrozahlungen entsprechen. Der Grund liegt darin, dass Umsatz und Bruttogewinn aus dem Verlagsgeschäft zu einem Großteil in Umsatz und Bruttogewinn aus den Bereichen Mikrozahlungen und Onlinewerbung enthalten sind.
3 Wir weisen darauf hin, dass Umsatz und Bruttogewinn des Konzerns nicht der Summe aus der Addition der drei Bereiche Verlagswesen, Onlinewerbung und Mikrozahlungen entsprechen. Der Grund liegt darin, dass Umsatz und Bruttogewinn aus dem Verlagsgeschäft zu einem Großteil in Umsatz und Bruttogewinn aus den Bereichen Mikrozahlungen und Onlinewerbung enthalten sind.

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