IBM übernimmt i2

Neue Möglichkeiten für die Betrugsbekämpfung sowie die Schaffung intelligenterer Städte / bessere Analytik-Möglichkeiten bei Big Data im Sicherheitsbereich
(PresseBox) (Stuttgart, ) IBM gibt die Übernahme des Unternehmens i2 bekannt. Mit diesem Schritt kann IBM Kunden in den Branchen Finanz, Handel, öffentlicher Dienst und Gesundheitswesen noch besser unterstützen, Betrugsversuchen und Sicherheitsbedrohungen mit Big Data-Analytik entgegenzuwirken. Die Übernahme erweitert die Technologiemöglichkeiten von IBM auch für intelligentere Städte rund um die Welt. I2, nicht-börsennotiertes Unternehmen aus Großbritannien, ist ein wichtiger Anbieter von Analytik für Unternehmen und Behörden im Umfeld der Betrugsbekämpfung.

Im ersten Halbjahr 2011 stieg der Umsatz von IBM im Bereich Business Analytik um 20 Prozent. Dieser Anstieg war initiiert von Kundenanforderungen nach neuen Möglichkeiten, stetig wachsenden Datenmengen aus strukturierten und unstrukturierten Daten besser auszuwerten. Beispiele sind Social Media-Daten, sowie biometrische und kriminalistische Datenbanken. Die derzeitige sehr starke IBM Marktposition bei Analytik ist ein Ergebnis der Strategie, sowohl über Forschung und Entwicklung sowie ausgewählte Übernahmen das Portfolio bei Hardware, Software und Services zu optimieren. In fünf Jahren hat IBM bereits mehr als 14 Milliarden Dollar in 25 Übernahmen mit dem Fokus auf Analytik investiert.

Zusätzlich engagiert sich IBM stark in der Unterstützung zur Schaffung intelligenterer Städte, indem Informationen für bessere Entscheidungen und das Antizipieren eventueller Probleme sowie die Koordination von Ressourcen ausgewertet werden. Dies betrifft Schlüsselfunktionen im Bereich Krisenmanagement, Transport, Energie, Kommunikation und öffentliche Sicherheit. Bis jetzt hat IBM im Rahmen der Smarter Cities-Initiative mehr als 2000 Projekte weltweit mit Städten durchgeführt.

Betrugsbekämpfung und Sicherheitsmaßnahmen gegen Bedrohungen sind Schlüsselthemen für Städte, aber auch Unternehmen und ganze Staaten. In der Vergangenheit hat eine zu große Datenmenge oder die nicht vorhandene Möglichkeit, Daten zusammenzuziehen - zum Fehlen entscheidender Informationen für Entscheidungen geführt. Mit den vereinten Echtzeit-Analytikmöglichkeiten von i2 und IBM können Behörden und Unternehmen jetzt schneller große Datenmengen auswerten und auf Bedrohungen reagieren.

Im letzten Jahrzehnt konnte IBM den Softwareumsatz verdoppeln auf 22 Milliarden Dollar. Der daraus entstehende Gewinn konnte dabei auf 9 Milliarden Dollar gesteigert werden. Diese Ergebnisse haben es IBM ermöglicht in neue Wachstumsbereiche wie Analytik und intelligentere Städte zu investieren. Die i2-Akquisition verstärkt diese Initiative. Das Unternehmen wird in die IBM Software-Group integriert werden.

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