Jetzt gegen den Elecsys Troponin T hs Test restandardisiert: der Roche CARDIAC T Quantitative Test

Geänderte Kalibrationskurve gewährleistet die Vergleichbarkeit zwischen Troponin T-Bestimmungen auf dem Elecsys-Laborsystem und dem cobas h 232 POC System
(PresseBox) (Mannheim, ) Der Roche CARDIAC T Quantitative Test zur Bestimmung von Troponin T auf dem cobas h 232 POC Analysesystem wurde jetzt gegen den neuen Troponin T high sensitive (hs) Assay für Laborsysteme (Elecsys) restandardisiert. Der Point-of-Care (POC)-Test unterstützt die patientennahe Diagnostik bei Verdacht auf akutes Koronarsyndrom und ermöglicht die schnelle Einleitung weiterführender Maßnahmen.

Kardiales Troponin T ist aufgrund seiner hohen Sensitivität und Spezifität als Goldstandard bei der Diagnose des Myokardinfarktes anerkannt. In Kombination mit dem EKG liefert der Roche CARDIAC T Test bei Patienten mit Brustschmerzen innerhalb von 15 Minuten die Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen. Ein positiver Troponin T-Test liefert den Nachweis einer Myokardzellschädigung bei einem Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI), wenn charakteristische EKG-Veränderungen im Rahmen eines akuten Koronarsyndroms fehlen. Ein mehrmals negativer Troponin T-Test schließt eine Schädigung von Myokardzellen aus.

Die aktuellen Leitlinien der kardiologischen Fachgesellschaften legen als Grenzwert für eine pathologische Erhöhung des kardialen Troponin T die 99. Perzentile (Variationskoeffizient < 10 %) einer gesunden Referenzpopulation zu Grunde (1). Der neue Elecsys Troponin T hs Test erfüllt diese Anforderung. Um die Vergleichbarkeit der Troponin T-Bestimmungen zwischen Laborsystem und POC System zu gewährleisten, wurde im Rahmen der Restandardisierung die Kalibrationskurve auf dem Code-Chip des Roche CARDIAC T Quantiative Test für das cobas h 232 POC System geändert. Um eine Einhaltung der Leitlinien zu ermöglichen, erfolgte bei dem Roche CARDIAC T Quantitative Test darüber hinaus eine Umstellung der Messeinheiten von ng/mL auf ng/L. Die Teststreifen und das Testverfahren hingegen bleiben unverändert.

So wird jeder Patient mit akutem Koronarsyndrom, der mit dem alten Roche CARDIAC T Quantitative Test identifiziert worden ist, auch mit dem neu standardisierten Test erkannt. Dies bedeutet für den Nutzer des POC Tests von Roche:

-Keine Änderung der klinischen Leistungsfähigkeit

-Keine Änderung der Sensitivität und Zuverlässigkeit

-Sehr gute Korrelation der Messwerte mit Bestimmungen auf dem Elecsys Laborsystem

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören heute mit über 17,1 Millionen Todesfällen im Jahr zu den großen weltweiten Herausforderungen. Der kardiale Biomarkertest dient der besseren Risikostratifizierung und Bestimmung des Troponin T-Werts. Er hilft Ärzten bei der Diagnostik in der Notfallambulanz oder Praxis und dient damit der rechtzeitigen Einleitung von lebensrettenden Maßnahmen. Die Vergleichbarkeit der Ergebnisse des Roche CARDIAC T Quantitative Tests mit den Werten des leitlinienkonformen Elecsys Troponin T hs Tests ermöglicht dabei gleichbleibend hohe Qualität in der Sofortdiagnostik des akuten Koronarsyndroms.

Über das cobas h 232 POC-System

Das cobas h 232 POC System zeichnet sich durch Schnelligkeit, Mobilität und einfache Handhabung aus. Mit dem tragbaren POC Gerät können die kardialen Marker Troponin T, NT-proBNP, D-Dimer sowie CK-MB und Myoglobin direkt nach der Blutentnahme einzeln und unabhängig voneinander bestimmt werden. Der Nutzer wird über die Touch-Screen-Oberfläche des Gerätes Schritt für Schritt geleitet. Die Messung erfolgt in drei Schritten: Einlegen des Teststreifens, Auftrag der Vollblutprobe und Ablesen des quantitativen Messergebnisses nach einigen Minuten. Darüber hinaus entspricht das Gerät den RiliBÄK-Anforderungen für POC Testung.

Bei Fragen zur Restandardisierung oder zum cobas h 232 POC System steht Ärzten sowie Assistenzpersonal das Roche Kunden Service Center Point-of-Care-Systeme unter der Telefonnummer 0621 / 759 4747 zur Verfügung.

Quellen:
(1) Thygesen K, Alpert JS, White HD. Universal definition of myocardial infarction. Eur Heart J 2007;28:2525-38.

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