Umzugshilfe: Dienstleisternutzung beim Wohnungswechsel

Umzug-Studie: Welche Umzugsangebote häufig genutzt werden
Wenig Umzugs-Frust: 46 Prozent der Befragten gaben an am Umzugstag selbst keine Probleme gehabt zu haben. Der Teufel steckt auch hier im Detail: Problematisch waren weniger die logistischen Herausforderungen, vielmehr nicht ganz reibungslos verlaufende Ab-, An- und Ummeldungen. (PresseBox) (Aachen, ) Von der Wohnungssuche bis zum Einzug ist es ein langer, gelegentlich auch steiniger Weg, der viel Kraft, Zeit und Geld in Anspruch nimmt. Aber mit einer gründlichen Planung und entsprechender Hilfe ist dieser Weg durchaus zu meistern. Das belegt auch die von Heublein Services im Auftrag der Umzugs AG durchgeführte Studie zum Konsumverhalten deutscher Wohnungswechsler. Dazu befragte das Unternehmen Personen, die umgezogen sind, nach ihren Erfahrungen und den Wünschen für den potentiellen nächsten Wohnungswechsel.

Planung und Umsetzung
Die Deutschen handeln gemäß dem Motto „Planung ist die halbe Miete“. Dank gründlicher Vorbereitung laufen die meisten Umzüge reibungslos: 46 Prozent gaben an, an den Umzugstagen selbst keinerlei Probleme gehabt zu haben. Kleinere Schwierigkeiten gab es zum Beispiel bei der Besorgung von Umzugsmaterial (ca. 5 Prozent) oder bei der Absperrung des Parkraums (ca. 5 Prozent). Mit einem Anteil von 8 Prozent stellte das An-, Ab- und Ummelden des Telefonanschlusses die größte Hürde dar.

Berücksichtigt man den Alterssplit, wird eine klare Tendenz sichtbar: Je höher das Alter, umso gründlicher die Vorbereitung. Vor allem beim Ausblick auf den nächsten Umzug würden sich die Befragten unter 20 Jahren besser über die Formalitäten informieren. Dies gilt insbesondere für das An-, Ab- und Ummelden bei den Behörden (38 Prozent), des Telefonanschlusses (29 Prozent), im Bereich TV/ Radio (24 Prozent) sowie im Bereich Strom/Gas/Wasser (38 Prozent). Bei den über 30-Jährigen bewegen sich die Werte in diesen Bereichen um die 10 Prozent. Die ältere Bevölkerung möchte sich dagegen vor allem besser über professionelle Unterstützung beim Umzug informieren.

Beliebte Umzugsangebote im Überblick:
Umzugsangebote - http://www.umzug.info/...
Nachsendeauftrag Post - http://www.umzug-post.de
Umzugsservice Telekom - http://www.ummelden.de/...
Umzugswagen mieten - http://www.lkw-mieten.de
Halteverbot beantragen - http://www.umzugsratgeber.net/...

Insgesamt plant die überwiegende Mehrheit (53 Prozent) einen Umzug ein bis drei Monate im Voraus. Auch hier gilt: Je älter und damit erfahrener in Umzugsangelegenheiten die Befragten sind, desto mehr Zeit berücksichtigen sie für die Vorbereitungen.

Die meisten Privatumzüge (82 Prozent) werden dabei nach wie vor im Do-It-Yourself-Verfahren abgewickelt. Dazu gehörten auch Renovierungsarbeiten: Hier gingen 82 Prozent selbst bzw. mit unentgeltlicher Unterstützung zu Werke. Den nächsten Umzug wollen jedoch nur noch 74 Prozent selbstständig organisieren.

Transport und Umzugsservice
So erachten laut der Studie 75 Prozent professionelle Hilfe an den Umzugstagen als sinnvoll. 50 Prozent wären auch bereit, beim nächsten Umzug mehr Geld dafür auszugeben: So würden 10 Prozent der Befragten professionelle Helfer beauftragen, 17 Prozent würden sich gegen Entgelt besser über die Angebote von Umzugsunternehmen informieren. Vor allem ältere Menschen machen diesen Prozentsatz aus. Dies mag daran liegen, dass bei ihnen viel mehr transportiert werden muss, während jüngere Menschen mit leichtem Gepäck umziehen. Zum anderen haben sie oftmals nicht die Möglichkeit, auf einen großen Freundeskreis als private Umzugshelfer zurückzugreifen. Bei der jüngeren Generation ist dies eine verbreitete Methode.

Generell werden ein bis zwei Personen als Umzugshelfer sowie die Miete eines Transportwagens der Unterstützung eines kompletten Umzugsunternehmens vorgezogen. Auf die Frage “Haben Sie bei Ihren bisherigen Umzügen schon einmal ein Umzugsunternehmen beauftragt?“ antworten über 70 Prozent mit „Noch nie“. Die restlichen 30 Prozent waren mit der gebuchten Dienstleistung allerdings „zufrieden“ bis „sehr zufrieden“. Eine klare Aussage zugunsten der guten Leistung deutscher Umzugsunternehmen. Auf Basis dieser positiven Erfahrungen ist daher auch ein Zuwachs bei der Inanspruchnahme professioneller Unterstützung zu erwarten.

Zur Neukundengewinnung sind gezielte Marketing-Maßnahmen im Online-Bereich besonders vielversprechend, denn die Informationsbeschaffung im Umzugszusammenhang läuft zum Großteil über das Internet: Ganze 73 Prozent informieren sich über Suchmaschinen, 56 Prozent über spezielle Umzugsportale, 20 Prozent über die Homepage des Anbieters und weitere 19 Prozent verschaffen sich Überblick auf den Anbietervergleichsseiten.

Auch was die Markennutzung angeht, liefert die Umzugsmarktstudie aufschlussreiche Erkenntnisse: So wird bspw. der Transportwagen in den meisten Fällen (87 Prozent) direkt über den Vermieter gebucht und zwar vom regionalen Anbieter (52 Prozent), aber auch von renommierten Marken wie Europcar (24 Prozent) und Sixt (11 Prozent).

Anbieterwechsel im Umzugszusammenhang
Zwar zieht der Großteil der rund 8,4 Millionen Privatpersonen, die jährlich einen Wohnungswechsel tätigen, innerhalb des Nahbereichs um und ist damit nicht gezwungen einen Anbieterwechsel vorzunehmen, doch für viele Verbraucher ist er ein Impuls bestehende Verträge mit Dienstleistern zumindest zu hinterfragen. So gaben lediglich 48 Prozent der Befragten an, bei ihrem letzten Umzug keinen Anbieterwechsel vorgenommen zu haben.

Mehr als ein Drittel der Befragten hat dabei den Stromanbieter ausgetauscht. Jeder Fünfte wechselt im Bereich Telekommunikation (Festnetz, DSL) und TV den Anbieter. Die jüngste Altersgruppe (unter 20) wechselt besonders oft den Handyvertrag (18Prozent).

Auch bei der Wahl eines neuen Anbieters wird das Internet als Informationsquelle genutzt: die unter 30-Jährigen informieren sich entweder direkt über die Anbieterwebseite (42 Prozent) Anbietervergleichsseiten (32 Prozent) oder auch in Internetforen (21 Prozent). Großen Einfluss auf die Entscheidung haben außerdem die TV-Werbung (32 Prozent) sowie Freunde und Familie (42 Prozent). Die beiden ältesten Gruppen erkundigen sich am liebsten vor Ort (60 Prozent) oder über Anbietervergleichsseiten (33 Prozent).

Geringer ist die Wechselquote im Bereich der Banken und Versicherungen bzw. den Printmedienanbietern. Dennoch droht auch hier der Verlust jedes zwanzigsten Abonnements. Das könnte durch entsprechende Service verhindert werden.

Auf die Frage, welche Prämie sich die Umzügler von dem neuen Anbieter wünschen würden, kamen drei Monate Erlass der Grundgebühr sowie die Übernahme der Nachsendegebühr bei der Post am besten an.

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