Studie von 3M zeigt erstmals den Zusammenhang von Erosion und Effizienz bei Windkraftanlagen

Neu: 3M Wind Blade Protection Coating W4600
Die Reparatur von Erosionsschäden an Rotorblättern von Windkraftanlagen ist mit hohen Kosten verbunden. Wirtschaftlicher ist der Einsatz eines neuen Coatings von 3M, das den stark beanspruchten Oberflächen einen zwei- bis dreifach längeren Schutz bietet als bisherige Beschichtungen (Foto: 3M) (PresseBox) (Neuss, ) Die negativen Auswirkungen von Witterungseinflüssen auf die Effizienz von Windkraftanlagen sind weit größer als bisher bekannt. Durch Sand und Regentropfen kann sich die Energieproduktion pro Jahr und Windenergieanlage um über 20% verringern. Das ist das Ergebnis einer Studie des Multi-Technologiekonzerns 3M in Zusammenarbeit mit der Universität von Illinois, U.S.A. Mit dem 3M Wind Blade Protection Coating W4600 hat 3M jetzt eine Beschichtung entwickelt, die einen wesentlich längeren Schutz bietet, als bisherige Coatings.

Sechzig Meter lange Rotorblätter an gewaltigen Türmen liefern nicht nur eindrucksvolle Bilder, sie bringen auch ein Problem mit sich, über das bislang wenig gesprochen wurde: Die Erosion der Rotorblattoberflächen. Jedes Sandkorn und jeder Regentropfen sind eine Belastung für das Material und verringern die Effizienz einer Windkraftanlage. Neben der Größe der Anlagen spielt auch der Standort eine wichtige Rolle. Offshore und in Wüsten ist die Erosion am stärksten.

Erosionsschäden lassen sich zwar reparieren, allerdings ist dies mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden, was die Wirtschaftlichkeit der Anlagen erheblich verschlechtert. 3M hat jetzt mit dem 3M Wind Blade Protection Coating W4600 eine Beschichtung entwickelt, die den Oberflächen der Rotorblätter einen zwei- bis dreifach längeren Schutz bietet als bisherige Coatings. Mit einer solchen Beschichtung lässt sich der Ertrag von Windkraftanlagen um bis zu 100.000 Euro pro Jahr steigern. Die Kosten für die einmalige Beschichtung einer Windenergieanlage liegen unter 1.000 Euro. "Prävention ist damit um ein Vielfaches wirtschaftlicher als eine spätere Reparatur", so Christian Claus von der Renewable Energy Division der 3M in Neuss.

Nach Schätzungen des Bundesverbandes WindEnergie e. V. gab es in Deutschland Mitte 2011 knapp 22.000 Windkraftanlagen. Bringt man diese Zahl mit den Ergebnissen der Studie zusammen, ergibt sich daraus ein mögliches Einsparpotenzial von über 2 Milliarden Euro pro Jahr.

Die Studie "Effects of Leading Edge Erosion and Erosion Mitigation Strategies on Wind Turbine Blade Performance" kann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.

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Anja Ströhlein
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