BIOKATALYSE2021: Cluster-Jahrestreffen 2011 vom 12. bis zum 13. September an der Hochschule Bremen

(PresseBox) (Bremen, ) Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter von BIOKATALYSE2021-Partnern aus Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden zum Cluster-Jahrestreffen vom 12. bis 13. September erwartet, um über die Fortschritte der laufenden Projekte zu berichten und Synergien zwischen den einzelnen Vorhaben zu nutzen. Gastgeberin ist in diesem Jahr die Hochschule Bremen.

BIOKATALYSE2021 bündelt die Expertisen von derzeit 15 Großunternehmen, 19 kleinen und mittelständischen Firmen sowie 27 akademischen Forschungsgruppen und 7 Innovations- und Wirtschaftsförderagenturen. Die laufenden Forschungsprojekte sind interdisziplinäre Kooperationen zwischen Partnern aus Wirtschaft (Großindustrie sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU)), Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird eine Vielzahl verschiedener Produkte generiert, die vom Enzym, über die Prozess- und Aufarbeitungstechnologie bis hin zum Konsumentenprodukt die Vielseitigkeit der industriellen Biotechnologie unter Beweis stellt. Im Cluster BIOKATALYSE2021 geht es zum einen um die Primärprodukte, das sind vorwiegend Enzyme und neue Technologien, und zum anderen die daraus hergestellten Konsumentenprodukte, wie beispielsweise Waschmittel, Klebstoffe, Aromen, Kosmetika oder Lebensmittel. Für alle Produktkategorien sehen die beteiligten Wissenschaftler und die eng in die Projekte eingebundenen Firmenpartner ausgezeichnete Marktpotenziale.

Die Hochschule Bremen ist über zwei Projekte des Instituts für Umwelt- und Biotechnik an dem Cluster BIOKATALYSE2021 beteiligt. Beide Projekte setzen sich mit neuen Methoden der mathematischen modellgestützten Verfahrensoptimierung auseinander. Mit den entwickelten Methoden können die hinter den komplexen Herstellungsverfahren steckenden biologischen Elementarprozesse sichtbar gemacht werden. Der Weg vom Versuchsstadium zum etablierten Produktionsprozess wird damit schneller und sicherer. Mit der Molzym GmbH und der ZytoVision GmbH haben sich zwei innovative Unternehmen aus Bremen und Bremerhaven der medizinischen Biotechnologie als Pilotanwender der Methoden zur Verfügung gestellt.

Zu den Arbeitsschwerpunkten des Instituts für Umwelt- und Biotechnik zählen im wesentlichen Verfahrenstechnik und Systemdynamik, Umweltchemie und Chemietechnik, Mikrobiologie und Biotechnik, IIndustrielle Mikrobiologie, Ökologie und Naturschutz, Fischökologie, Bioverfahrenstechnik, Angewandte und Ökologische Botanik, Abfall- und Recyclingtechnik sowie Wasser- und Abwassertechnik.

BIOKATALYSE2021 Gewinner im BMBF-Cluster-Wettbewerb BioIndustrie 2021

Mikroorganismen haben sich im Laufe ihrer Entwicklung die vielfältigsten Eigenschaften angeeignet. Kommen diese in industriellen Anwendungen zum Einsatz - etwa in der Lebensmittel-, Kosmetik- oder Chemieindustrie - sprechen Experten von "Industrieller Biotechnologie". Um dieses Forschungs- und Wirtschaftsfeld auch in Deutschland stärker voranzutreiben, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Cluster-Wettbewerbs BioIndustrie 2021 in der Zeit von 2007-2012 fünf strategische deutsche Partnerschaften. Einer dieser Cluster ist BIOKATALYSE2021. Das für BIOKATALYSE2021 zur Verfügung stehende Gesamtvolumen in Höhe von 53 Millionen Euro setzt sich zusammen aus 20 Millionen Euro, die das BMBF zur Verfügung stellt sowie einem Eigenanteil der beteiligten Partner in Höhe von rund 33 Millionen Euro.

Weitere Infos über das Forschungscluster: www.biokatalyse2021.de.
Informationen über das Institut für Umwelt- und Biotechnik www.hs-bremen.de/....

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Ulrich Berlin
Hochschule Bremen
Pressesprecher
Dr. Florian Kuhnen
Institut für Umwelt- und Biotechnik
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