Höher, schneller, weiter - sicher

Auf Anregung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) sollen Normen für Leichtathletikgeräte und -anlagen erarbeitet werden, um Verletzungsrisiken zu mindern; Mitarbeit ist erwünscht
(PresseBox) (Berlin, ) Zur Leichtathletik gehört eine Vielzahl von sportlichen Disziplinen für Männer und Frauen aller Altersgruppen. Neben dem Spaß an der körperlichen Betätigung, den sie bieten, bergen solche Sportarten aber auch Verletzungsrisiken. Bei vielen Disziplinen kommen Geräte zum Einsatz; außerdem ist man als Teilnehmer im Schul-, Trainings- und Wettkampfsport auf sichere Sportanlagen angewiesen.

Im Internationalen Regelwerk des Dachverbandes aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik IAAF werden ausschließlich Anforderungen an die Größe der Anlagen und Geräte gestellt. Nach Aussagen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) fehlen Anforderungen an die Sicherheit sowie an die Materialbeschaffenheit, die Unfall- und Verletzungsrisiken auf ein Minimum reduzieren oder durch technische Maßnahmen ganz verhindern können. Nun liegt dem Normenausschuss Sport- und Freizeitgerät (NASport) im DIN ein Normungsantrag zur Normung von Schul- und Wettkampfsportgeräten und -anlagen in der Leichtathletik vor.

Durch solche Normen würden Hersteller eine sichere Grundlage für ihre Produkte erhalten. Prüfstellen verfügten dann über einheitliche Kriterien, nach denen sie die Sportanlagen auf ihre Sicherheit prüfen können, und Profi- wie Freizeitsportler könnten auf einheitliche Geräte und Anlagen verweisen und zurückgreifen. Auch die Vergleichbarkeit der sportlichen Leistungen in Wettkämpfen würde hierdurch sichergestellt.

Alle interessierten Kreise (z. B. Handelsvertreter, Hersteller, Prüfinstitute, Regelsetzende Institutionen, Verbraucherorganisationen, Anwender sowie Wissenschaft und Forschung) sind zur aktiven Mitarbeit aufgerufen, um den Inhalt der zukünftigen Norm mit zu gestalten.

Die erste Sitzung im Normenausschuss Sport- und Freizeitgerät (NASport) findet am 14. März 2012 in Berlin statt. Interessierte werden gebeten, sich umgehend mit dem NASport in Verbindung zu setzen.

Warum sollte man sich aktiv an der Normungsarbeit beteiligen?

Aktive Teilnahme an der Normungsarbeit bietet allen Beteiligten den Vorteil, einen Zeit- und Wissensvorsprung gegenüber den Nichtteilnehmenden zu erlangen. Dabei haben insbesondere Innovationen, die durch Normungsprozesse begleitet werden, höhere Chancen, sich am Markt durchzusetzen, denn gerade der Kunde sieht eine größere Sicherheit seiner Investitionen und zeigt zugleich eine höhere Kaufbereitschaft.

Daneben wird das wirtschaftliche Risiko bei Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch die Teilnahme am Normungsprozess vermindert.

ANMERKUNG: Die Teilnahme an der Sitzung am 14. März 2012 ist kostenfrei.

Kontakt

DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
Am DIN Platz - Burggrafenstraße 6
D-10787 Berlin
Dr. Bärbel Schambach
Normenausschuss Sport- und Freizeigerät (NASport) im DIN
Sibylle Gabler
Kommunikationsmanagerin
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