Rohölimporte: Juli 2011

(PresseBox) (Berlin, ) Im Juli 2011 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,1 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,9% weniger als ein Jahr zuvor (8,4 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Juli 601,06 Euro und lag damit um 34,1% über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (448,06 Euro). Gegen­über Juni (589,17 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 2,0% gestiegen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Juli auf 4,9 Milliarden Euro und lag damit um 1,1 Milliarden Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des Zeitraumes Januar bis Juli 2011 mit der entsprechenden Referenzperiode Januar bis Juli 2010

sanken die Rohöleinfuhren um 2,2% von 52,9 auf 51,7 Millionen Tonnen;

fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 30,4 Milliarden Euro um 7,5 Milliarden Euro höher aus;

lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 588,42 Euro (vorher 433,40 Euro) im Schnitt um 35,8 % höher.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 34 Lieferländern (siehe Tabelle!) waren im Jahr 2011 die Russische Föderation (19,7 Millionen Tonnen), Großbritannien (7,3 Millionen Tonnen), Kasachstan (4,4 Millionen Tonnen), Norwegen (4,0 Millionen Tonnen) und Nigeria (3,0 Millionen Tonnen). 21,9% der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 18,4% wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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