Zum Mediator statt vor Gericht

Gelernte Konfliktlösung spart Ärger, Zeit und Geld / WINGS bietet berufsbegleitende Ausbildung zum Mediator mit FH-Abschluss an
 Weiterbildung Mediation /  Bild WINGS (PresseBox) (Wismar, ) Ein schlecht beigelegter Streit ist für Unternehmen wie Privatleute teuer und belastend. Die Lösung dafür ist Mediation - die systematische Schlichtung in Konflikten mit Unterstützung eines neutralen und unparteiischen Vermittlers. Immer mehr Unternehmen und Privatleute erkennen in ihr ein ideales Werkzeug, um Streitigkeiten auf effiziente Weise aus der Welt zu schaffen. In Deutschland gibt es zahlreiche Angebote für Mediationskurse mit Zertifikat. WINGS, das Fernstudienzentrum der Hochschule Wismar, geht noch weiter: Es bietet die berufsbegleitende Ausbildung zum Mediator mit einem Hochschulabschluss an. Rechtsanwältin und Wirtschaftsmediatorin Katja Ihde leitet die Weiterbildung bei WINGS.* "Die Mediationspraxis wird mittlerweile in fast allen Konfliktsituationen eingesetzt - sei es bei Unstimmigkeiten unter Kollegen, Partnerschaftsproblemen, Erbstreitigkeiten oder Konflikten zwischen zwei Parteien, Unternehmen und Organisationen", sagt Katja Ihde. Die Teilnehmer lernen sämtliche Themenfelder wie zum Beispiel Familie, Arbeit, Schule und öffentliche Verwaltung kennen, damit sie später breit gefächert als Mediatoren aufgestellt sind. Den größten Fokus legt WINGS dabei auf die Wirtschafts- und Arbeitswelt. Die nächsten Kurse starten in Frankfurt/Main (7.10.2011), in Dresden (7.10.2011), in Köln/Düsseldorf (4.11.2011) und in München (25.11.2011).

Der Mediator lenkt Streitende zur Lösung

Der Mediator übernimmt als neutrale Person die Rolle eines Vermittlers und schlichtet zwischen zwei oder mehreren Parteien. "Das Besondere an der Methode ist, dass der Mediator lediglich die Verantwortung für den Prozess der Konfliktbearbeitung übernimmt und Rahmenbedingungen für die Kommunikation schafft", erklärt Katja Ihde. Ein Mediator strukturiert das Gespräch und dokumentiert die Ergebnisse. Damit unterstützt er die Parteien, selbst das Problem zu lösen und ein für beide Seiten zufriedenstellendes Verhandlungsergebnis zu erzielen. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei den Parteien selbst. Im Gegensatz dazu wird die Entscheidung bei einem gerichtlichen Verfahren verbindlich an Dritte gegeben. In den meisten Fällen ist es effizienter und kostengünstiger, Konflikte mit Hilfe eines Mediators und nicht vor einem staatlichen Richter oder Schiedsgericht zu lösen. Katja Ihde: "Im privaten wie unternehmerischen Bereich ist Mediation ein idealer Weg, verschiedenste Konfliktsituationen aufzulösen."

Weiterbildung in Theorie und Praxis

Das Handwerkszeug dafür will gelernt sein. Darum ist die Ausbildung bei WINGS intensiv. Sie dauert sieben Monate und umfasst 200 Stunden. Vor-Ort-Präsenzveranstaltungen werden mit Selbstlernphasen kombiniert. Die meist achtstündigen Präsenztermine finden an sechs Wochenenden statt. In kleinen Gruppen treffen sich die Dozenten mit den Teilnehmern und führen praktische Übungen durch. Sie diskutieren und erörtern gemeinsam Fragen und Problemfelder, stellen in Rollenspielen Konfliktsituationen nach und lernen, wie Streitigkeiten mit der richtigen Strategie und Rhetorik systematisch und schnell gelöst werden können. Für das Selbststudium bekommen die Teilnehmer die Lehrmaterialien vorab zugeschickt. "So ist die zeitliche, örtliche und technische Ungebundenheit der Teilnehmer sichergestellt, und sie können die Weiterbildung optimal mit ihrem Beruf vereinbaren" erklärt Katja Ihde das Konzept.

Weitere Informationen zu diesem und anderen Fernstudiengängen finden Sie unter www.wings.hs-wismar.de

* Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Mediator (FH) an der Hochschule Wismar entspricht den Anforderungen zum Nachweis der fachlichen Qualifikation für eine Eintragung in die Mediatorenliste des Vereins "Die Mediation M-V e.V."

Kontakt

WINGS GmbH / Wismar International Graduation Services GmbH
Philipp-Müller-Straße 14
D-23966 Wismar
Sarah E. Goll
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