Brückenschlag zwischen den Welten

Mit der Begleitung des Unternehmers bei der Transaktion ist es nicht getan. Speziell die Integration in Konzernstrukturen erfordert kompetente Berater, die beide Seiten kennen.
(PresseBox) (Berlin, ) Wenn ein mittelständischer Unternehmer seine Firma an eine Beteiligungsgesellschaft oder an einen internationalen Konzern verkauft, dann „treffen zwei Welten aufeinander, erst recht wenn er als Geschäftsführer an Bord bleibt“, sagt Armin Weber, Wirtschaftsprüfer bei Ecovis und Experte für M&A. Das Kürzel steht für „Mergers and Acquisitions“, auf Deutsch: Zusammenschlüsse und Übernahmen von Unternehmen.

Mit der Sprache fängt das Problem schon an: Nicht nur in angloamerikanischen Konzernen ist die Firmensprache Englisch, sondern auch in anderen global agierenden Unternehmen. Und auch den Managern, die hierzulande das Beteiligungsgeschäft betreiben, gehen englische Finanzvokabeln leicht von den Lippen. Zum Beispiel Private Equity (ihr eigenes Tätigkeitsfeld) oder Due Diligence, die Prüfung des zu kaufenden Unternehmens auf Herz und Nieren – finanziell und wirtschaftlich, steuerlich und rechtlich.

Da ist es gut, wenn der verkaufswillige Unternehmer einen Berater hat, der sowohl mit der Mentalität eines Mittelständlers als auch der Denkweise und den Anforderungen von Private-Equity-Investoren und Managern internationaler Konzerne vertraut ist. „Wir sprechen beide Sprachen“, erklärt Armin Weber, der selbst mehrere Berufsjahre bei einer der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften („Big Four“) verbracht hat.

Nach dem Deal weiter an Bord
Ecovis hat zum Beispiel einen Gebäudetechnik-Unternehmer beim Verkauf der Kapitalmehrheit an eine Beteiligungsgesellschaft als Sparringspartner begleitet. „Unter anderem haben wir die Unterlagen und Zahlen für die Due Diligence aufbereitet“, sagt Ecovis-Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Peter Knop. Die professionelle Arbeit und die Fähigkeit, Brücken zu schlagen, beeindruckte auch die Käuferseite. „Obwohl Private-Equity-Investoren lieber ihre eigenen Wirtschaftsprüfer und Steuerberater hineinbringen“, so Knop, hat Ecovis sein Mandat bislang behalten.

Einen ähnlichen Vertrauensbeweis erhielt Ecovis in einem anderen Akquisitionsfall: Ein internationaler Werbekonzern kaufte eine inhabergeführte Agentur, einen etablierten Branchenspezialisten, um im deutschen Markt präsent zu sein. Hier führten Ecovis-Wirtschaftsprüfer für den Erwerber die klassische Due Diligence durch, also die Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage und der kaufmännischen Risiken. Für den steuerlichen Risikocheck war zunächst eine Big-Four-Gesellschaft zuständig. Als deren Prüfer sich aber zu keiner klaren Aussage durchringen konnte, wurde Ecovis auch damit beauftragt.

Auf internationalem Parkett
Auch als es nach vollzogener Akquisition darum ging, die Agentur in das Rechnungs- und Berichtswesen des Konzerns zu integrieren, waren die Ecovis-Wirtschaftsprüfer dabei. So bauten sie ein Reporting nach dem Bilanzierungsstandard US-GAAP auf und begleiteten die gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung. Nicht zuletzt sorgten sie als Mittler „mit pragmatischen Lösungen dafür, die Konzernanforderungen zu erfüllen, ohne dass das kleine Unternehmen von Formalien erdrückt wurde“. Diese Integrationsarbeit wird von den großen WP-Gesellschaften oft verschmäht, weiß Weber. Nach einem halben Jahr erhielt Ecovis übrigens auch das Steuerberatungsmandat, weil die kleine Vorgängerkanzlei mit dem US-Konzernumfeld nicht klarkam.

Was wir Ihnen bieten können

Due Diligence:
• Prüfung des Zahlenwerks und der kaufmännischen Risiken des Zielunternehmens
• Prüfung der steuerlichen Risiken
• Begleitung der Due Diligence auf Verkäuferseite

Integration nach der Übernahme:

• Aufbau eines konzerngerechten Rechnungswesens
• Rechnungslegung nach internationalen Standards (IFRS, US-GAAP)
• Integration ins Konzernberichtswesen
• Einführung eines Cash-Managements

www.ecovis.com

Kontakt

ECOVIS AG Steuerberatungsgesellschaft
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D-10587 Berlin
Ulf Hausmann
Ecovis
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