Arcor-Kundenzahl steigt auf mehr als sieben Millionen

(PresseBox) () Kritik an verzögertem Start von Call-by-Call und Preselection im Ortsnetz



Hannover, CeBIT 2003 - Arcor bleibt auf Erfolgskurs: Insgesamt 7,4 Millionen Kunden nutzen aktuell die Telekommunikationsservices des Unternehmens. Das sind 1,2 Millionen mehr als zum Ende des Geschäftsjahres 2001/2002. Die Zahl der Sprachkunden hat sich auf über fünf Millionen erhöht. Bei den Internet-Nutzern verzeichnet Arcor eine Zunahme auf 2,2 Millionen. „Die Konzentration auf die Kerngeschäftsfelder Sprache, Daten und Internet hat gegriffen“, sagte Arcor-Chef Harald Stöber heute in Hannover im Vorfeld der CeBIT.

Zum 31. März werde Arcor, so Stöber weiter, das Finanzjahr 2002/2003 mit einem „positiven Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen abschließen“. Damit habe Arcor eine sichere Basis für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum geschaffen.

Auch bei den ISDN-Direktanschlüssen und breitbandigen Internetzugängen auf DSL-Basis, die Arcor in mehr als 200 deutschen Städten und Gemeinden anbietet, steigen die Kundenzahlen im Geschäftsjahr 2002/2003 deutlich an. So werden sich die Komplettanschlüsse bis Ende März auf 200.000 verdoppeln. Davon haben 50.000 Kunden gleichzeitig einen schnellen DSL-Zugang gewählt – rund 30 Prozent mehr als im März 2002.

Für Privatkunden, die selten oder nur kurz im Internet surfen, stellte Harald Stöber in Hannover einen DSL-Einsteigertarif vor: Inklusive 20 monatlicher Freistunden kostet der neue ISDN-/DSL-Anschluss weniger als 40 Euro. Den Video-on-Demand-Service, bei dem inzwischen über 1.200 Kinofilme zum Download bereitstehen, präsentiert Arcor auf der CeBIT mit einer noch besseren Bildqualität. Sie erreicht nun das Niveau von DVDs.

Das Produktportfolio für Geschäftskunden erweitert Arcor um neue Servicerufnummern. So ersetzt Arcor 0900-Premium künftig die bestehenden 0190-er-Angebote. Mit 0137 Event Call bietet Arcor eine leistungsfähige Rufnummer für Abstimmungen und Gewinnspiele im Fernsehen sowie Hörfunk an. Bei den Lösungen zur Vernetzung von Firmenstandorten können Kunden jetzt zwischen verschiedenen Serviceklassen wählen. Sie erhalten damit die Möglichkeiten, die Übertragungspriorität verschiedener Anwendungen selbst festzulegen.

Harald Stöber kritisierte in Hannover die Entscheidung des Regulierers, Call-by-Call und Preselection im Ortsnetz nicht zeitgleich einzuführen. Der spätere Start von Preselection im Juli verunsichere den Markt und die Verbraucher. Kunden, die automatisch auch alle Ortsgespräche über neue Wettbewerber führen wollen, würden benachteiligt. Der Arcor-Chef: „Wir sind bereits heute startklar, um Call-by-Call und Preselection im Ortsnetz anbieten zu können.“

Angesichts der existierenden Dominanz der Telekom im Ortsnetz und bei DSL-Anschlüssen könne die Novelle des Telekommunikationsgesetzes dem Markt entscheidende Impulse zur Entfaltung eines funktionstüchtigen Festnetz-Wettbewerbs geben, so Stöber. Der Arcor-Chef forderte eine Beibehaltung der präventiven Regulierung von Preisen des Ex-Monopolisten. Die Kosten für Vorleistungen, die Wettbewerber von der Telekom beziehen, müssten unter den Endkundenpreisen liegen. Außerdem benötige der Markt für alle Entscheidungen der Bonner Regulierungsbehörde verbindliche Fristen.

Weitere Pressemitteilungen zur CeBIT finden Sie im Internet unter www.presse.arcor.de.

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