Die Chemie macht's möglich: Erdgas aus Biomasse

(PresseBox) (Goslar, ) H.C. Starck und das Clausthaler Umwelttechnik-Institut (Cutec) entwickeln erfolgreich neue Katalysatoren und Verfahrenstechnologien zur Herstellung von synthetischem Erdgas aus Biomasse.

Zukünftig steht für die Gasaufbereitung von Erdgas aus Biomasse eine völlig neue Katalysatorgeneration zur Verfügung: H.C. Starck und Cutec entwickelten gemeinsam verschiedene Cobalt-, Molybdän- und Aluminiumhaltige Katalysatoren auf Oxidbasis, die unter Labor- und Technikumsbedingungen erfolgreich getestet wurden.

Die Katalysatoren erwiesen sich dabei als robust und regenerierbar und erreichten auch unter ungünstigen Bedingungen hohe Ausbeuten, womit die Synthese von synthetischem Erdgas möglich wäre.

Die Nutzung von Biomasse zur Energieerzeugung bietet viele Vorteile. So ist ihr Energieangebot nicht von schwankenden Winden und Sonneneinstrahlung abhängig und kann zur Erzeugung von Wärme und Strom eingesetzt werden. Gleichzeitig schont sie die knapper werdenden fossilen Brennstoffe. Bei der Vergasung von Biomasse mangelte es bislang an wirtschaftlich effizienten Werkstoffen und Verfahren zur Gasaufbereitung.

H.C. Starck ist seit langem im Bereich der umweltfreundlichen Technologien aktiv und entwickelt innovative und zukunftsfähige Produkte zur Schonung natürlicher Ressourcen. Gefördert wurde das erfolgreiche Forschungsprojekt im Rahmen des europäischen Forschungsnetzwerkes ERANet Bioenergy. Forschungs- und Förderpartner waren die TU Wien, das Biomassekraftwerk Güssing, die Firma Repotec aus Österreich, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Projektträger des BMELV.

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Gerald Baehnisch
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Senior Manager e-Communications & Regional Press Officer
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